Workshop: Netzwerkvirtualisierung mit OpenDaylight

Licht ins Dunkel

Die Virtualisierung hat mittlerweile auch das Netzwerkmanagement erreicht. Nicht mehr nur Server-Farmen, sondern auch die Netzwerkknoten, wie Switche und Router, wandern in die abstrahierte IT-Welt. Die ebnet den Weg in ein zentrales und äußerst flexibles Management des Netzwerks. Das Open Source-Projekt OpenDaylight ist der de-facto-Standard für Software-defined Networking. Dieser Workshop stellt den Aufbau anhand eines Beispielszenarios vor.
Open Source-Software findet in immer mehr Unternehmen und Behörden ihren Einsatz. Im Juli widmet IT-Administrator daher seinen Heftschwerpunkt der quelloffenen ... (mehr)

Bekannte Beispiele für die Notwendigkeit, Datenströme in Netzwerken gezielt zu steuern, sind Google und Facebook. Eine klassische Netzwerkarchitektur war nicht mehr in der Lage, das Managen der hohen Datenströme zu bewerkstelligen. Beziehungsweise überstieg die Verwaltung hunderter oder gar tausender Netzwerknoten die Fähigkeit der bis dahin vorhandenen Software-Tools. Software-defined Networking (SDN) ist ein neuer Ansatz, Netzwerke zu gestalten, einzubinden und zu betreiben. Dadurch erhalten die Netzwerke eine ähnlich flexible Handhabung wie virtualisierte Server. Die Grundlage dafür ist die Trennung von Control Plane und Data Plane.

Control Plane vs. Data Plane

Das Verständnis dieser beiden Ebenen ist die Voraussetzung, um SDN sinnvoll ein- und umzusetzen. Um den Einsatz zu verdeutlichen, abstrahieren wir beide anhand eines Streckenfahrplans für öffentliche Busse. Bevor die Busfahrer auf ihre Tour gehen, brauchen sie einen Plan, welche Strecken sie fahren und wann sie wo sein sollen. Obwohl der Bus noch im Depot steht, weiß die Leitzentrale, welcher Bus welche Tour fahren soll, um an sein

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