Condusiv V-locity 5.3

I/O-Jongleur

Mit V-locity hat Condusiv Technologies eine Software im Angebot, die I/O-Vorgänge auf Windows-Betriebssystemebene optimieren und durch Caching reduzieren soll. Für kritische Anwendungen verspricht der Hersteller so eine deutliche Leistungssteigerung, ohne dass in zusätzliche Storage-Hardware investiert werden muss. IT-Administrator hat das Produkt untersucht.
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Condusiv Technologies tritt mit V-locity an, die Speicherzugriffe von Windows-Maschinen signifikant zu verbessern. Der Hersteller verspricht eine Steigerung der Leistung von Anwendungen in virtuellen sowie physischen Umgebungen und auch in der Cloud um 50 Prozent und mehr. Die Basis dafür bilden zwei von Condusiv entwickelte Technologien, die mit V-locity zum Einsatz kommen.

IntelliMemory ist ein dynamischer Software-Cache, der freien Hauptspeicher nutzt, um Lese-Operationen zu beschleunigen. IntelliWrite optimiert Schreib-Vorgänge, wovon insbesondere virtuelle Maschinen profitieren sollen. Typischerweise fragmentieren Windows und darauf aufsetzende Applikation schreibende Zugriffe in zahlreiche separate I/O-Operationen, die sowohl vom Gast-Betriebssystem als auch vom unterliegenden Hypervisor einzeln verarbeitet werden müssen. IntelliWrite defragmentiert zusammengehörige I/O-Operationen, um so den Durchsatz zu erhöhen.

Davon profitieren laut Condusiv vor allem lese- und schreibintensive Applikationen, die große Datenmengen im Batchbetrieb verarbeiten. Der Hersteller fokussiert damit unternehmenskritische Anwendungen, darunter Datenbanken wie Microsoft SQL und Oracle, Microsoft Exchange, ERP-Anwendungen oder auch Anwendungsfälle im medizinischen Bereich.

Nur blockbasierter Speicher optimierbar

Zentrales Element einer V-locity-Infrastruktur ist ein Windows-Server, der als sogenannter Master Node fungiert und die webbasierende V-locity Management Console (VMC) hostet. Außerdem sammelt und speichert der Server die Informationen aller übrigen Zielsysteme, den "End Nodes". Diese können sowohl physische als auch virtuelle Maschinen sein, solange sie eines der unterstützten Win-dows-Betriebssysteme ausführen.

 Offiziell unterstützt der Hersteller virtuelle Maschinen auf den Hypervisoren VMware ESX(i) und Microsoft Hyper-V. Grundsätzlich optimiert

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