Synetics i-doit pro 1.6

Erfolgreiche Planwirtschaft

Die Anforderungen an eine IT-Dokumentation fallen von Firma zu Firma sehr unterschiedlich aus und sind von einem Programm nur schwer unter einen Hut zu bringen. Daher sollten entsprechende Werkzeuge flexibel genug sein und sich am eigenen Bedarf ausrichten lassen. i-doit pro 1.6 konnte im Test sein Multitalent unter Beweis stellen. Wir haben uns genauer angesehen, mit welchen Features die aktuelle Version punktet.
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Mitte 2014 hatten wir die freie Version i-doit open 1.3 vorgestellt, mittlerweile steht der Versionszähler bei 1.6. Zudem haben wir uns diesmal die kostenpflichtige pro-Version mit einem besonderen Fokus auf die Neuerungen vorgenommen. Eine Auflistung auf der Homepage stellt die Funktionen gegenüber und es wird schnell deutlich, dass sich die freie Version durchaus zur Dokumentation kleinerer Umgebungen eignet, während die pro-Version unter anderem spezielle Funktionen enthält wie Massenänderung, Editieren in Listenform, Duplizieren oder das Anlegen eigener Objektkategorien, um auch außergewöhnliche Anforderungen sowie etwas größere Umgebungen zu dokumentieren. Weiterhin sind nur für die pro-Version Zusatzmodule erhältlich wie das Dokumente-Modul zur Erstellung eines Notfallhandbuchs.

Nichtsdestotrotz spiegelt sich die Open Source-Herkunft deutlich in einer Affinität zu anderer freier Software wider, wie etwa der Monitoring-Lösung Nagios oder der Inventarisierung mit OCS, JDISC und H-Inventory, mit denen i-doit zusammenarbeitet. Insofern sollte ein Administrator, der mit i-doit liebäugelt, keine Vorbehalte gegenüber der Open Source-Welt haben und nicht gleich zurückschrecken, wenn das Setup mehr als nur fünf Mausklicks bedarf. Dafür aber kommt er vergleichsweise preisgünstig zum Ziel und erhält eine durchaus mächtige Umgebung.

Breite Installationsbasis

Grundsätzlich läuft i-doit auf jedem aktuellen Betriebssystem, auf dem ein Apache Webserver, eine MySQL-Datenbank (oder MariaDB) und PHP installiert sind. Explizit unterstützt i-doit diverse Linux-Distributionen sowie Windows Server, wobei wir im Test die Installation auf einem Windows Server 2012 R2 durchführten. Statt Apache, MySQL und PHP (AMP) manuell zu installieren, folgten wir dem Hinweis im Handbuch und bedienten uns der vorgefertigten AMP-Umgebung xampp. Identische Installationen gibt es für Linux mit

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