Immer mehr Firmen zieht es in die Cloud und die Nutzung von Public-, Private- und Hybrid-Clouds gehört längst zum Alltag. Im Juli befasst sich ... (mehr)

Erste Schritte in der Praxis

Die etwas abstrakte Beschreibung wird verständlicher, wenn Sie sich mit ManageIQ praktisch beschäftigen. Red Hat bietet die Software als fertige Appliance in mehreren Formaten zum Download an; etwa als OVA-Image für den Betrieb in VirtualBox oder als Qcow2-Container für OpenStack. Die Herangehensweise ist immer die gleiche: Nach dem Download des gut 1,6 GByte großen Images steht der Import desselben in die gewählte Virtualisierungslösung an.

Nach dem Start einer VM auf Basis des Images und dem Zuweisen einer – öffentlichen oder privaten – IP-Adresse ist das Einloggen möglich. Der Benutzername lautet in der Standardkonfiguration "admin" und das Passwort "smartvm". Freilich sollte der erste Schritt nach dem Start der ManageIQ-Appliance darin liegen, das Passwort zu ändern.

Der Menü-Eintrag, über den sich das Passwort ändern lässt, versteckt sich in ManageIQ allerdings an nicht ganz intuitiver Stelle. Hier merkt der Admin zum ersten Mal, dass ManageIQ eben nicht nur eine GUI für die Verwaltung mehrerer VMs in Virtualisierungsumgebungen ist, sondern ein komplettes Framework für das Deployment von VMs: Über "Settings / Configurations" im Auswahlmenü auf der linken Seite gelangen Sie zum "Access Control"-Menü, in dem sich der Nutzer "admin" auswählen lässt. Ein Klick auf "Configuration / Edit this User" führt zur Maske für die Eingabe eines neuen Passworts.

ManageIQ konfigurieren

Neben der Verbindung per Webbrowser steht auch der Login per SSH bereit. Im Anschluss an den Login erscheint ein Auswahlmenü, über das sich verschiedene Parameter von ManageIQ steuern lassen – etwa die Uhrzeit oder der Hostname, den ManageIQ nutzt. Wer eine spezielle Netzwerkkonfiguration benötigt, damit das Webinterface überhaupt erreichbar wird, tut das ebenfalls per SSH über die Kommandozeile. Die Konfiguration des "admin"-Nutzers und mithin dessen Passwort lassen sich jedoch ausschließlich per Webinterface verändern.

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Ausgabe /2019