Netzwerksimulation mit GNS3

Der Router-Dummie

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Netzwerk- und insbesondere Router-Simulatoren sind in der Regel recht teuer in der Anschaffung und bedürfen meist vieler weiterer Hilfsprogramme, die sich oft nur über die Kommandozeile bedienen lassen. Richtig Spaß macht es erst im Zusammenspiel mit einer grafischen Oberfläche, etwa in der GNS3-Umgebung. In unserem Workshop simulieren wir damit ein kleines Netzwerk.
Trotz des Siegeszugs der Cloud ist die Infrastruktur eines Unternehmensnetzwerks noch immer physisch. Und auch das Rechenzentrum mit viel Blech und Kabeln ... (mehr)

Wer sich mit dem Thema Netzwerksimulation beschäftigt, stolpert fast zwangsläufig über Dynamips. Dabei handelt es sich um eine Software, um Cisco-Hardware auf einem Standard-PC zu emulieren. Das Programm bildet dabei nicht den kompletten Router ab, sondern lediglich die darunterliegende Hardware. Es geht ein wenig in Richtung VMware, jedoch nicht im Sinne der Virtualisierung, sondern einer klassischen Emulation. Da Dynamips nur die Hardware zur Verfügung stellt, muss der Administrator, analog zu VMware & Co, das Betriebssystem einbinden.

Für das Zusammenspiel mit Cisco gilt es also die passenden IOS-Images zu besorgen und in die Software einzubauen. Kunden, die Cisco-Produkte im Einsatz haben, sowie Teilnehmer der Cisco Networking Academy können, je nach Zertifizierungsgrad, die Images über die Homepage von Cisco herunterladen. Das Hauptproblem mit Blick auf Dynamips ist jedoch nicht die Versorgung mit IOS-Images, sondern die insgesamt eher kryptische Bedienung, die mit GNS3 der Vergangenheit angehört. Denn das kanadische Entwickler-Duo hat alle notwendigen Features zusammengefasst und bietet eine GUI zur Bedienung.

Zunächst einmal heißt es, eine Entscheidung zu fällen: Mit welcher Variante von GNS3 möchten Sie Ihre ersten Gehversuche unternehmen? Ein Blick in die "Getting started"-Abteilung auf der Homepage [1] offenbart die Unterstützung für verschiedene Plattformen: Windows, OS X und Linux. Wer möchte, kann sich durch die ma­nuelle Installation vorarbeiten. Der Assistent installiert automatisch alle benötigten Komponenten wie Wireshark, Putty, VNC, Python, Win­Pcap, Qemu oder QT5.

Hinsichtlich der Systemanforderungen dürfte es kaum Probleme geben: Win­dows ab der Version 7 in der x64-Ausprägung, OS X 10.9 (Mavericks) oder höher oder jede beliebige Distribution von Debian und Ubuntu stehen auf der Liste der unterstützten Betriebssysteme. Ferner sollte der Rechner über 4 GByte RAM verfügen, rund 1 GByte

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