Das Storage-Management und die Virtualisierung der Speicherumgebung stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe des IT-Administrator. Denn längst sind die ... (mehr)

RAID einrichten

Das Einrichten von Speichermedien ist ebenfalls einfach – auch da haben die Entwickler nicht zu viel versprochen. Hierzu führen Sie den Menübefehl "Festplatten / Management" aus und wählen "Importieren / Festplatten". NAS4Free zeigt die verfügbaren Speichermedien an. Hinter jedem Speichermedium finden Sie das Schraubenschlüsselsymbol, über das Sie die Konfiguration anpassen können. Hier können Sie beispielsweise mit "Festplatten Standbyzeit" die Zeitspanne auswählen, nach der die im Leerlauf befindliche Festplatte ausgeschaltet wird. Sie sollten insbesondere S.M.A.R.T. für das Monitoring aktivieren. Konfigurieren Sie die weiteren Speichermedien entsprechend und sichern Sie die Einstellungen. Wenn Sie ein oder mehrere USB-Speichermedien verwenden, sind keinerlei Anpassungen erforderlich.

Als Nächstes können Sie auf Grundlage der angelegten Speichermedien einen RAID-Verbund erzeugen. Dazu führen Sie den Menübefehl "Festplatten / Formatieren" aus und wählen das erste Speichermedium aus. Wichtig ist dabei, dass Sie unter "Dateisystem" die Option "Software RAID" verwenden. Anschließend führen Sie die Formatierung der Festplatte aus. Fügen Sie über das Pluszeichen dem Software-basierten RAID weitere Speichermedien hinzu. Unter "RAID Name" geben Sie außerdem eine Bezeichnung für den RAID-Verbund an.

 Als Nächstes markieren Sie die Festplatten und aktivieren die Option "RAID erstellen und initialisieren". Mit einem Klick auf "Hinzufügen" und einem abschließenden Klick auf "Speichern" wird das RAID angelegt. Der nächste Schritt dient dem Formatieren des RAID und dem Einhängen. Hierzu führen Sie den Befehl "Festplatten / Formatieren" aus, wählen neben "Festplatte" das RAID und weisen diesem unter "Dateisystem" das gewünschte Dateisystem zu.

Um das RAID nutzen zu können, müssen Sie es einhängen. Hier führen Sie den Befehl "Festplatten Einhängepunkt" aus und klicken auf das Pluszeichen. Wählen Sie das RAID neben "Festplatte" aus und übernehmen Sie alle weiteren Voreinstellungen. Nach der Übernahme der Konfiguration stellt die Umgebung den ersten Speicher bereit.

Freigabe einrichten

Damit der auf dem NAS4Free eingerichtete Speicherplatz auch für Windows-Clients sichtbar ist, muss auf Seiten des NAS4Free-Systems der Samba-Dienst aktiviert werden. Das NAS4Free zugrundeliegende FreeBSD-Betriebssystem stellt eine Fülle von Diensten bereit, insbesondere Samba, aber auch FTP, TFTP, SSH, NFS, RYSNC, SMTP, UPS und DNS. Jeder dieser Services kann individuell konfiguriert werden.

Den Samba-Dienst aktivieren Sie im Menü "Dienste / CIFS/SMB". Dort schalten Sie rechts oben "Freigeben" und dann die Option "Asynchrones I/O (AIO) aktivieren" ein. Die Verwendung des asynchronen I/O führt zu einer Erhöhung der Performance. Diese Einstellungen übernehmen Sie mit einem Neustart des Dienstes mit "Speichern & System neustarten". Dann geben Sie den Speicherplatz auf dem NAS4Free-System frei. Hierzu öffnen Sie die Einstellungen und klicken auf "Freigaben". Mit einem Klick auf das Pluszeichen legen Sie eine neue Freigabe an, weisen dieser eine Bezeichnung, eine optionale Beschreibung und den Pfad zu.

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Ausgabe /2020