Standortübergreifende IT

Zusammen wachsen

Unternehmen verfügen heute meist über einen individuellen Mix an einzelnen Technologien und Geräten – die alle jeweils dann implementiert beziehungsweise angeschafft wurden, als es sinnvoll erschien. Skalierbarkeit oder Flexibilität fehlen nicht selten. Welche Ansätze den aktuellen IT-Anforderungen insbesondere großer Unternehmen mit verteilten Firmenstandorten gerecht werden, zeigt dieser Beitrag.
Das Storage-Management und die Virtualisierung der Speicherumgebung stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe des IT-Administrator. Denn längst sind die ... (mehr)

Grundsätzlich ist die IT-Welt in einem virtualisierten Rechenzentrum, in dem alle für das Betreiben der Geschäftstätigkeiten benötigten Dienste zentral zur Verfügung gestellt werden, auf den ersten Blick noch in Ordnung. Es sollte allerdings, speziell wenn wie oft üblich die Rechenzentrumsumgebung aus einer Vielzahl unterschiedlicher Komponenten aufgebaut ist, sichergestellt sein, dass genügend Personal vorhanden ist. Schließlich gilt es, den Betrieb zu gewährleisten sowie jederzeit Wartung und etwaige Erweiterungen vornehmen zu können.

Herausforderungen bei verteilten Unternehmen

Sobald es sich um ein verteiltes Unternehmen handelt, wird es jedoch kritisch. Denn nicht alle Applikationen lassen sich so konsolidieren, dass der Zugriff von anderen Standorten aus – speziell von Standorten in anderen Kontinenten – mit akzeptabler Performance erfolgen kann. Die RVBD-SteelFusion-Studie etwa belegt, dass – trotz aller Bemühungen, so viele Applikationen wie möglich zu zentralisieren – in über 70 Prozent der Außenstellen noch Server vorgehalten werden müssen. Nur dann kann der IT-Betrieb sichergestellt werden, darunter File- und Print-Services, Virtual-Desktop-(VDI)-Anwendungen, Datenbanken und weitere kundenspezifische Applikationen, die nicht für den Betrieb über WAN-Strecken/VPNs entwickelt wurden oder die Protokolle verwenden, bei denen auch sogenannte Advanced WOCs (Advanced WAN Optimization Controller) mit ausgefeilten Protokoll-Handlern nicht helfen können. Aus einer solchen verteilten Datenhaltung ergeben sich zahlreiche Herausforderungen hinsichtlich des Datenmanagements:

- Backup und Desaster Recovery: Schnelle (und entsprechend häufige) lokale Backups, kombiniert mit regulären Backups in das zentrale Rechenzentrum, um die für den erfolgreichen Betrieb erforderlichen Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO) Ziele zu erreichen. Zudem

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020