Performance-Troubleshooting von Microsoft SQL Server (1)

Flaschenhälse beseitigen

Entspricht die Leistung von Microsoft SQL Server nicht den Erwartungen, ist das mehr als ärgerlich, denn die auf der Datenbank basierenden Applikationen sind oft geschäftskritisch. Zwar bietet SQL Server diverse Diagnoseansätze, es obliegt jedoch Ihnen als Administrator, diese frühzeitig einzusetzen und die Ergebnisse für das Troubleshooting auszuwerten. Wo Sie dabei ansetzen und welche Tools sich anbieten, damit die Daten wieder fließen, zeigt dieser Beitrag.
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Unterstützen Ihre SQL Server nicht nur Infrastrukturdienste wie Virtualisierung oder IPAM, sondern fungieren auch als Datenbasis für Applikationen und Geschäftsprozesse, ist ein Performance-Engpass im SQL-Bereich fast immer ein Politikum. Zum einen lässt sich eine Verzögerung von Datenabfragen aus Sicht der Geschäftsführung sehr konkret in Euro und Cent übersetzen. Zum anderen sind in den Betrieb von SQL alle Bereiche der IT involviert: Server, Storage, Netzwerk und nicht zuletzt die Applikationen selbst. Als Verantwortlicher für den betroffenen SQL Server tun Sie daher gut daran, von vornherein vorzubeugen, indem Sie etwaige Probleme möglichst zügig und für andere nachvollziehbar identifizieren. Bevor Sie sich jedoch auf Ihren SQL Server stürzen, sollten Sie sichergehen, dass das Problem tatsächlich in Ihrem Einflussbereich liegt.

Eine typische auf SQL basierende Applikation besitzt mehrere Schichten und jede kann für die schlechte Performance verantwortlich sein. Das wäre zunächst die Applikation selbst samt Client-Front-End sowie der Applikationsschicht. Ein weiterer Knackpunkt kann das Netzwerk zwischen Client und Server sein. Liefern die SQL-Abfragen eine große Menge an Ergebnisdaten, kann die Übertragung dieser Daten zum Client ebenfalls Ursache der wahrgenommenen Verzögerung sein – auch dann, wenn der SQL Server die Ergebnisse schnell aufbereitet hat.

Aber auch die Datenbank selbst kann die Ursache für mangelnde Performance sein. Bei einer Tabelle mit sehr vielen Datensätzen lässt sich eine falsche oder fehlende Indizierung kaum mit den zur Verfügung stehenden Hardware-Ressourcen abfangen, was die Performance der Auswahl-Abfragen betrifft. Der SQL Server schließlich nimmt die ihm zur Verfügung gestellten Hardware-Ressourcen in einer sehr komplexen Weise in Anspruch. Daher können sich leicht Konfigurationsfehler einschleichen. Außerdem stellt ein typischer SQL Server Datenbanken für zahlreiche Applikationen in

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Ausgabe /2018