Daten im Team über freie Tools austauschen

Vertraulichkeit gewahrt

Arbeiten in Teams Mitglieder aus verschiedenen Standorten zusammen, ist es unerlässlich, dass die Teammitglieder Dateien austauschen können. Entsprechende Werkzeuge müssen aber nicht immer gekauft werden, denn zahlreiche Open-Source-Alternativen stehen zur Verfügung. Drei Vertreter dieser Gattung und deren Leistungsmerkmale finden sich in diesem Artikel.
Die Zusammenarbeit und der Datenaustausch stehen im Mittelpunkt der Februar-Ausgabe des IT-Administrator. Darin betrachten wir die Teamarbeit mit Office 365 und ... (mehr)

Das erste Werkzeug, das wir Ihnen vorstellen, ist RetroShare [1]. Mit diesem Open-Source-Tool kommunizieren Teammitglieder sicher untereinander und können gleichzeitig Daten austauschen. Der Zugriff erfolgt über SSL-Verschlüsselung und PGP. Die Entwickler stellen Clients für Windows, Linux und macOS zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit RetroShare

RetroShare bietet neben dem erwähnten Client-gestützten Datenaustausch auch Chatkanäle und -Lobbys, Instant Messaging, Foren und VoIP-Kommunikation. Dabei sind alle Features mit PGP gesichert und werden über das Internet abgewickelt – Server oder Cloud-Lösungen sind dazu nicht notwendig. Die Einrichtung lässt sich problemlos von den Anwendern selbst durchführen, die IT-Abteilung ist dazu nicht notwendig.

Die Kommunikation erfolgt zwischen den Clients, indem Anwender andere Teammitglieder einladen oder selbst eingeladen werden. In den Einstellungen lassen sich die IP-Adressen und andere Daten verschleiern. Allerdings hat die Software oft Probleme mit Firewalls. Hier besteht in den Optionen die Möglichkeit, den Firewall-Modus zu aktivieren. Wer den Client nicht installieren will, kann mit der por-tablen Version arbeiten. Diese lässt sich während der Ausführung des Installationsassistenten auswählen. Das ist ideal für Firmenrechner, auf denen Anwender keine Software installieren wollen oder dürfen.

RetroShare einrichten

Nach erfolgreicher Installation erstellt der Nutzer im Client ein neues Profil, wozu lediglich ein Name für die verschiedenen Dienste und ein dazugehöriges Kennwort festzulegen sind. Parallel dazu erzeugt RetroShare den PGP-Schlüssel. Dazu muss der Anwender die Maus im Fenster bewegen, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Ist beides erledigt, warten noch ein paar Meldungen auf Bestätigung und die Software fragt nach dem zuvor festgelegten

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020