Metaways Tine 2.0 Business Edition

Bestens betint

Beim Thema Collaboration dürften viele Administratoren im ersten Moment an Microsoft-Produkte wie Exchange und SharePoint denken sowie daran, dass eine Einführung zeit- und kostenintensiv ist. Die Groupware Tine 2.0 zeigt jedoch, dass es auch anders geht. Als Software, virtuelle oder Hardware-Appliance ist sie schnell in Betrieb genommen und vergleichsweise einfach zu administrieren. IT Administrator hat im Testlabor den Einstieg gewagt – mit durchaus positiven Resultaten.
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Tine 2.0 ist eine funktional umfassende Open-Source-Groupware mit Mailfunktion, Adressverwaltung, Kalender, Aufgaben- und Mitarbeiterverwaltung, Dateimanagement, Kundenbeziehungsmanagement, Zeiterfassung sowie Inventarisierung. Sie ist wahlweise als Software für eine Installation unter Linux, als fertig vorbereitete virtuelle Appliance sowie als Hardware-Appliance erhältlich.

Die Groupware gibt es in einer Community Edition auf Github sowie in einer kommerziellen Business Edition vom Hamburger Systemhaus Metaways. Letzteres ist Garantie dafür, dass es für das Produkt eine professionelle Unterstützung gibt und ein Administrator bei Problemen oder Fragen nicht nur auf Foren angewiesen ist, sondern einen qualifizierten Ansprechpartner findet.

Appliance schnell eingerichtet

Während die reine Softwarelösung in erster Linie Administratoren im Linux-Umfeld ansprechen dürfte, verlangen die beiden Appliance-Typen keine speziellen Betriebssystem-Kenntnisse. Die Hardware-Appliance stammt von Secudos, einem Hersteller, der sich auf IT-Security- und Compliance-Lösungen spezialisiert hat. Sie wird in vier Versionen für 25, 50, 75 und 100 Benutzer angeboten, wobei die kleinste Variante aus einem lüfterlosen Gerät besteht, das problemlos im Büro aufgestellt werden kann. Die drei größeren Varianten kommen als 1HE-Server für den Schrankeinbau.

Für den Test bedienten wir uns der Software-Appliance, die wir dank einer kurzen Bedienungsanleitung in wenigen Minuten in Betrieb nehmen konnten. Wir mussten dazu nur auf unserer VMware-vSphere-Umgebung eine leere 64-Bit-CentOS-Hülle mit Standardvorgaben anlegen und mit dem von Metaways erhaltenen ISO-Image booten. Dabei startete die Installation vollautomatisch und richtete das Betriebssystem Domos mitsamt Tine 2.0 ein.

Metaways Tine 2.0 Business Edition

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