Sicherheit durch duale Auslegung von IT-Diensten

Doppelt hält besser

Unternehmen nutzen Applikationen und Services. Fallen wichtige Dienste aus, können die Mitarbeiter im schlimmsten Fall nach Hause gehen. Gerade kleinere Firmen stehen daher vor der Frage, wie sie zu angemessenen Kosten eine hinreichende Verfügbarkeit einrichten. Dank der konsequent dualen Auslegung von Services sind einzelne Ausfälle beherrschbar. Ein Management-Server überwacht und koordiniert die redundanten Dienste. Worin die Vorteile dieses Konzepts liegen, zeigt dieser Artikel.
Während die IT-Budgets in kleineren Unternehmen oft überschaubar ausfallen, sind die Anforderungen dieselben wie in großen Firmen. Die April-Ausgabe widmet ... (mehr)

Alles in die Cloud zu verlagern, ist zwar reizvoll, aber nicht bei jedem Geschäftsmodell anwendbar. Schon der Zugang zum Internet ist nicht garantiert, wie regelmäßig lahmgelegte Internet-Zugänge immer wieder deutlich machen. Im Fall des Telekom-Angriffs 2016 lag dies glücklicherweise an einer behebbaren Lücke in der Firmware von DSL-Routern, die durch einen Hackerangriff ausgenutzt wurde. Es hätte aber auch in einer Rückrufaktion enden können. Alternativen zur Cloud sind nach wie vor der Einsatz einer eigenen IT-Administration und/oder das teilweise Auslagern von IT-Services an Dienstleister – alles in allem immer noch kostenintensiv und unsicher.

Wie praktisch wäre es dagegen, wenn der IT-Verantwortliche selbst jederzeit alle Komponenten seiner IT-Infrastruktur erneut ausrollen könnte. Voraussetzung dafür ist lediglich die Verwendung von Komponenten, aus denen sich die gewünschten Eigenschaften eines Servers und dessen Dienste zusammensetzen lassen. Betriebssysteme, Applikation und Daten müssen sich hierfür getrennt voneinander verwalten lassen. Bei richtig durchgeführter dualer Auslegung von IT-Services spielt die Größe des Unternehmens eigentlich keine Rolle mehr. Es soll vielmehr möglich sein, dass die IT-Infrastruktur beliebig wachsen oder umgestellt werden kann, ohne einen Mehraufwand in der IT-Administration zu verursachen.

Unser Ziel ist dabei nicht die Nutzung einer bestimmten Windows- oder einer Linux-Version. So lange beispielsweise ein Call-Center problemlos mit Servern unter Red Hat 4 läuft, gibt es keine Notwendigkeit, auf Red Hat 7 zu wechseln. Und solange die alte Call-Center-Software noch alles korrekt erledigt, gibt es keinen Grund, eine neue Version einzusetzen. Solange eine Buchhaltungssoftware noch sicher unter Windows Server 2012 läuft und der Hersteller dieses Betriebssystem unterstützt, müssen Sie nicht auf Windows Server 2016 wechseln. Maßstab des geschäftlichen Erfolges ist die sichere

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019