Buchbesprechung

Software Defined Networking

Die IT-Infrastruktur bildet das technische Fundament jedes modernen Unternehmens. In der Dezember-Ausgabe widmet sich IT-Administrator deshalb der physischen ... (mehr)

Software-defined Networks abstrahieren die sogenannte Kontroll- von der Datenebene. Während Netzwerkkomponenten wie Router und Switche weiterhin für den Weitertransport von Paketen zuständig sind, bestimmen nicht mehr Routingtabellen oder einfache Routenabfragen den Weg, sondern eine quasi allwissende zentrale Instanz, der Controller. Er kennt die effizientesten Routen und weiß, wo gerade Engpässe bestehen. In seinem Buch "Software Defined Networking" führt Konstantin Agouros die Leser in die SDN-Welt ein.

Nun hat sicher jeder IT'ler den Begriff SDN schon einmal gehört, doch dürften sich die Vorstellungen im Detail durchaus unterscheiden. So holt Agouros seine Leser zu Beginn mit 25 Seiten Theorie und Begriffsbestimmungen ab. Ausführlich erläutert der Autor die Konzepte und Hintergründe, sodass selbst Anfänger sich im weiteren Verlauf des Buches zurechtfinden sollten. Diesen Schreibstil behält Agouros auch im weiteren Verlauf bei und führt seine Leser mit klaren Erläuterungen durch die spezifischen und sehr technischen Themen. Der Kern ist dabei das Schwergewicht OpenFlow, das sich in verschiedenen Implementierungen wie etwa Open vSwitch wiederfindet.

Nach dem Einmaleins wie der OpenFlow-Struktur, Tabellen, Queues und Actions widmet sich Agouros verschiedenen Implementierungen - Open vSwitch, Mininet, PicOS oder Juniper seien als Beispiele genannt -, wenn auch nur jeweils auf wenigen Seiten. Ein ganzes Kapitel nimmt hingegen der Java-basierte OpenFlow-Controller "Project Floodlight" ein. Auf mehr als 50 Seiten beleuchtet der Autor die Open-Source-Software von der Installation bis zum laufenden Betrieb. Die zweite Hälfte des rund 270 Seiten umfassenden Buches nimmt OpenDaylight für sich in Anspruch, die "eierlegende Wollmilchsau unter den Netzwerkcontrollern". Auch nimmt der Autor seine Leser von Anfang bis Ende an die Hand und erläutert die Funktionsweise, Prinzipien und Nutzung des Controllers.

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Bücher über Hochverfügbarkeit und Xen

Das Xen-Kochbuch präsentiert direkt anwendbare Kochrezepte zur Virtualisierung. Ein neues Werk zur Linux-Hochverfügbarkeit ist ähnlich praktisch ausgerichtet.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019