Buchbesprechung

Ratgeber für eine sichere zentrale Softwareverteilung

Das zentrale Bereitstellen von Software und das Aktualisieren dieser gehören zum Standardrepertoire von Administratoren. Im Januar-Schwerpunkt ... (mehr)

In Unternehmen fällt das Verteilen und Updaten von Software oft kompliziert aus. Denn einerseits sitzt der Administrator in der Regel nicht vor den zu aktualisierenden Rechnern und andererseits dürfen Updates die Abläufe eines Unternehmens nicht stören. In dem "Ratgeber für eine sichere zentrale Softwareverteilung" beleuchten die Autoren Michael Herfert, Thomas Kunz und Ruben Wolf die Thematik aus Admin-Sicht.

Zu Beginn definieren die Autoren wichtige Begriffe und zeigen typische Topologien sowie die Bestandteile der Softwareverteilung in Form von Teilprozessen auf. Da Updates zu einem wesentlichen Teil der IT-Sicherheit dienen, beleuchtet der Ratgeber im nachfolgenden Kapitel die Gefährdungslage sowie Maßnahmen in IT-Sicherheitsfragen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Administratoren. Da diese über weitreichende Rechte verfügen, diskutieren die Autoren Möglichkeiten, wie sich mögliche Schäden durch Missbrauch dieser Rechte, aber auch durch Fahrlässigkeit minimieren lassen - etwa durch das Least-Privilege-Prinzip sowie den Verzicht auf eigenentwickelte Administrationswerkzeuge wie etwa Skripte samt fest hinterlegter Credentials. Ergänzend erläutern die Autoren, wie ein Monitoring und eine Protokollierung von administrativen Tätig- keiten aussehen können. Auch die Rechnerverwaltung durch Dienstleister haben die Autoren in ihrem rund 60-seitigen Werk nicht vergessen.

Deutlich technischer wird es in Kapitel 4, in dem auf 38 Seiten die Softwareverteilung mittels Microsoft SCCM dargestellt wird. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Nutzung des Werkzeugs über Domänengrenzen hinweg. Den Abschluss des Ratgebers bildet ein umfassender Kriterienkatalog für die sichere Softwareverteilung. Dieser fasst noch einmal alle zuvor angeschnittenen Bereiche wie Administration, Protokollierung und Überwachung, Outsourcing oder die Nutzung von SCCM in Form einer Checkliste zusammen. Arbeiten IT-Verantwortliche diese ab, sollten sie

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Ausgabe /2019