VMware vSphere Essentials Kit und Free-ESXi für KMUs

Kleiner Sparfuchs

VMware ist Marktführer bei der Servervirtualisierung und steht daher auch bei KMUs aufgrund des breiten Ökosystems ganz oben auf der Wunschliste. Leider schreckt VMware gerade KMUs mit seinen im Vergleich zu Hyper-V doch deftigen Lizenzpreisen ab. Die Essentials-Kit-Edition adressiert daher gerade diese Klientel. Wir untersuchen, ob dieses Angebot die Bedürfnisse kleiner Unternehmen erfüllt.
Kleine Unternehmen haben ähnliche Anforderungen an die IT wie Konzerne, jedoch weniger Budget und Personal. Wie sie trotzdem eine zuverlässige und ... (mehr)

Microsoft führt für Hyper-V im Vergleich mit vSphere gerne die Lizenzkosten ins Feld und verweist auf die kostenlose Verfügbarkeit von Hyper-V in Windows Server. Dies ist natürlich einerseits eine Mildmädchenrechnung, andererseits sind Kostenbetrachtungen immer relativ und im Internet findet sich immer die eine oder andere Studie, die entweder Microsoft oder VMware eine günstigere TCO-Bilanz attestiert.

Trotz "kostenlos" sollten IT-Verantwortliche in KMUs bedenken, dass Windows Server in der Standardversion maximal zwei virtuelle Instanzen erlaubt, wobei es im Wesen der Paravirtualisierung liegt, dass die Parent-Partition oder privilegierte Domain hierbei bereits mitzählt, sofern diese nicht ausschließlich zum Zweck der Virtualisierung genutzt wird. Der Einsatz einer GUI oder jedweder weiterer Serverrollen scheidet hier also aus; daher muss ein fairer Lizenzkostenvergleich mit VMware eigentlich immer auf einer Windows-Server-Datacenter-Lizenz beruhen.

Kosten und Lizenzen bei VMware

Bei VMware sieht die Kostensituation wie folgt aus: Seit geraumer Zeit wird VMware vSphere (wieder) und ausschließlich auf Basis von CPU-Sockeln lizenziert. Damit spielt es für die Lizenzierung keine wirkliche Rolle, wie viele Kerne die einzelnen CPUs haben. Erwirbt ein Unternehmen etwa eine Lizenz für 16 CPU-Sockel, lassen sich damit wahlweise zwei Hosts mit jeweils acht CPU-Sockeln oder vier Hosts mit je vier CPU-Sockeln lizenzieren.

Ein vCenter muss daher immer zuerst lizenziert sein, damit der Platform Services Controller als SSO-Komponente Host-, weitere vCenter- oder Lösungs-Lizenzen (zum Beispiel vSAN) verwalten und zuweisen kann.

Pro ESXi-Server (genau: pro Sockel) kann der Neukunde eine Standard- (940 Euro) oder Enterprise-Plus-Edition (3300 Euro) erwerben. Hinzu kommt ein verpflichtender Support- und Wartungsservice, der im Basic-Plan für 260 Euro und im

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Loadtests ohne Server

Für Loadtests der eigenen Server bietet sich die Cloud an, denn kurz getaktet lassen sich dort viele Rechnerinstanzen starten, die das eigene Budget nur wenig belasten. Noch flexibler, günstiger und besser skalierbar sind Tests mit einer Serverless-Infrastruktur wie AWS Lambda. Wir führen vor, wie Sie dort mit Serverless Artillery eigene Loadtests starten. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018