Buchbesprechung

Synology NAS

In der Dezember-Ausgabe beleuchtet IT-Administrator die Datenspeicherung in kleinen und mittleren Firmen. Darin zeigen wir unter anderem, welche neue ... (mehr)

Network Attached Storage (NAS) stellt gerade für kleinere Firmen und Außenstellen eine gute Option dar, Daten in einem zentralen Speicher vorzuhalten und Nutzern per Freigaben zur Verfügung zu stellen. Ein aufstrebender Anbieter ist das taiwanesische Unternehmen Synology, das 2017 im NAS-Markt für Deutschland den vierten Rang belegte – nach nicht einmal 1 Prozent Marktanteil noch im Jahr zuvor. Grund genug für Autor Dennis Rühmer, den Netzwerkspeichern des Herstellers mit "Synology NAS – Die praktische Anleitung" ein rund 350 Seiten fassendes Buch zu widmen.

Das Werk gliedert sich in insgesamt 19 Kapitel, die sich grob den Themenbereichen Storage & Backup, (Private) Cloud, Fernzugriff und Multimedia zuordnen lassen. Gerade der letzte Block fällt recht umfangreich aus und weist darauf hin, dass Synology-Geräte auch bei vielen Power-Anwendern im Schrank stehen dürften. Kapitel wie "Musik über das NAS abspielen" oder "Fernsehen mit der Video Station" streifen typische Admin-Tätigkeiten wohl nur am Rand. Aber selbst wer das NAS nur als klassischen Datenspeicher nutzt, erhält zahlreiche nützliche Informationen, etwa zur Datenträgerauswahl, zu möglichen RAID-Modi oder zum generellen Umgang mit dem herstellereigenen Betriebssystem DSM. Allgemein gilt jedoch, dass sich die Hinweise oft an NAS-Einsteiger richten. Storage-Admins und IT-Profis dürften wenig Neues lernen.

Recht gut gefallen haben uns die Einlassungen zum Thema Backup, die in Grundzügen beschreiben, wie sich sowohl die Daten von Arbeitsstationen als auch die Daten des NAS selbst sichern lassen. Hier zeigt sich jedoch erneut die eher semiprofessionelle Zielgruppe des Buchs: Während die Sicherung von NAS-Daten auf eine per USB angeschlossene externe Festplatte ziemlich ausführlich beschrieben wird, sucht der Leser Informationen zum Backup auf Clouddienste wie Amazons S3, Glacier oder Microsofts Azure vergeblich. Ebenso ist nicht zu erfahren,

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Ausgabe /2019