Storage-Management mit Stratis

Schicht für Schicht

Auch wenn Linux über einige leistungsfähige Dateisysteme verfügt, ist das letzte Wort in dieser Hinsicht noch nicht gesprochen. Red Hat will das Storage Management mit einem Projekt namens Stratis revolutionieren, das auf bewährte Technologie setzt, sich nach außen hin aber modern gibt.
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Ein geflügeltes Wort im Land der Copacabana lautet: Brasilien ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben. Ganz ähnlich verhält es sich anscheinend mit dem Linux-Dateisystem Btrfs, das seit mehr als zehn Jahren als das kommende Dateisystem gehandelt wird. Keine Zukunft hat es allerdings bei Red Hat, das mittlerweile den Support dafür auf allen Betriebssystemen eingestellt hat. Stattdessen setzt Red Hat seit Version 7 voll auf das XFS-Dateisystem.

Fehlende Features wie Deduplikation hat sich Red Hat mit der Firma Permabit im Sommer 2017 eingekauft. Wie die meisten Zusatzfunktionen für Storage klinkt sich der von Permabit stammende Virtual Data Optimizer (VDO) in den Device Mapper ein und speichert mehrfach vorhandene Daten nur einmal physisch. Weitere Features moderner Dateisysteme wie ZFS und Btrfs sollen künftig mit einem Projekt namens Stratis realisiert werden, das ebenfalls den Device Mapper als Schnittstelle verwendet.

Wie die beiden erwähnten Dateisysteme soll Stratis ein Dateisystem werden, das im Gegensatz zu Filesystemen wie Ext4 oder XFS ein breiteres Anwendungsspektrum abdeckt, zum Beispiel auch das Volume-Management, das bisher in Linux von LVM übernommen wird. Deshalb wird es von den Erfindern "Volume Managing Filesystem" (VMF) genannt. Die grundlegende Idee hinter Stratis ist, bereits vorhandene Technologien zu verwenden, um die gewünschte Funktionalität bereitzustellen, statt ein entsprechend modernes Dateisystem von Grund auf neu zu entwickeln (Bild 1).

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Ausgabe /2019