Erste Schritte mit Microsoft Azure Speicher

Ablage C

Wer sich mit Microsoft Azure beschäftigt, kommt an Azure Speicher kaum vorbei. Denn jede virtuelle Maschine, jedes Backup, jedes Log und jede Datenbank nutzt diesen Speicher. Dessen Verwaltung kann sich anfangs als komplexer herausstellen als zunächst gedacht. Der Workshop legt die Grundlagen für einen einfachen Einstieg und will gleichzeitig zum Experimentieren anregen.
Die Vorteile der Cloud liegen auf der Hand in Form schnell verfügbarer IT-Ressourcen, um deren Betrieb sich der Administrator nur noch eingeschränkt kümmern ... (mehr)

Microsoft Azure Speicher ist von jedem Ort der Welt per HTTP oder HTTPS verfügbar, dabei sehr schnell und – wenn Sie einige Prinzipien verstanden haben – auch einfach zu verwalten. Natürlich sind die Daten verschlüsselt, wenn Sie möchten, sogar mit Ihrem eigenen Schlüssel. Der Preis setzt sich aus der Menge der gespeicherten Daten, deren Abruf aus dem Speicher von einem Client und Schreib- und Lesevorgängen in den Daten zusammen.

Über verschiedene Optionen kann ein Administrator den für den jeweiligen Anwendungszweck besten Tarif wählen. Einige dieser Optionen lassen sich auch jederzeit ändern, zum Beispiel wann Daten, die bisher in ständigem Zugriff waren, zu Archivdaten werden. Um die dahinter liegende Infrastruktur zur Speicherung und dem Abruf der Daten muss sich der Administrator keine Sorgen machen. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche.

Speicherkonto erstellen

Um Microsoft Azure Speicher zu nutzen, müssen Sie zuerst über ein Azure-Abonnement verfügen und darin ein Speicherkonto erstellen. Das Speicherkonto dient dabei als Container, um verschiedene Anforderungen voneinander abzugrenzen. Um das Speicherkonto zu erstellen, erweitern Sie im Azure-Portal das Menü auf der linken Seite, um die Dienste zu öffnen, und klicken auf "Alle Dienste". Scrollen Sie anschließend nach unten zu "Speicher" und wählen Sie "Speicherkonten". Klicken Sie im angezeigten Fenster auf "Hinzufügen".

Um ein Speicherkonto zu erstellen, benötigen Sie dazu zwingend eine Ressourcengruppe. Diese fungiert als eine Art Ordner, in den Sie alle Azure-Ressourcen bündeln, die zu einer Anforderung gehören. Da eine Abrechnung auf Ebene der Ressourcengruppe möglich ist, lassen sich so beispielsweise für die interne Verrechnung jeder Fachabteilung die verbrauchten Kosten separat in Rechnung stellen. Sie können entweder eine schon vorhandene

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Ausgabe /2019