Backup vs. Disaster Recovery

Zwei Paar Schuhe

Die Begriffe Backup/Restore, Disaster Recovery, Business Continuity, Data Protection, Continuous Data Protection und Data Replication werden nicht immer genau verwendet und gerne vermischt. Gerade in Planungsphasen ist es aber hilfreich, sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Technologie-Optionen und Verfahren zu vergegenwärtigen.
Die Ransomware-Angriffe der vergangenen Monate haben vielen Administratoren die Bedeutung von funktionierenden Backupkonzepten schmerzlich vor Augen geführt. ... (mehr)

Bei der Planung von Datensicherungslösungen werden oft nur die Anforderungen an RPO-Zeiten (Recovery Point Objective) berücksichtigt. Entscheidend ist dabei letztlich die Tatsache, wie schnell sich die Daten auf der Zielseite den jeweiligen Applikationen wieder zur Verfügung stellen lassen. Unternehmen sollten sich aber nicht nur isoliert auf Snapshots und Backups verlassen, wenn es um die robuste Planung zur kontinuierlichen Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs geht. Eine möglichst umfassende Disaster-Recovery-Strategie gewinnt aufgrund der zunehmenden Datenzentrierung des Geschäfts immer mehr an Bedeutung.

Backup und Restore

Beim Backup werden eine oder mehrere Kopien von Daten erstellt und zur Sicherheit auch außerhalb des Unternehmens aufbewahrt – getrennt von den Originaldaten. Dies geschieht in der Regel mindestens täglich. Der Vorgang lässt sich über einen zweiten Rechenzentrumsstandort, ein Managed-Service-Provider-Datacenter oder die Cloud (private, hybrid, public) realisieren. Eine Sicherungskopie bedeutet, dass IT-Verantwortliche jederzeit in der Lage sein sollten, die Informationen in der Ursprungsquelle wiederherzustellen.

Beim Cloudbackup werden Sicherungszeitpläne und die zu sichernden Daten über ein webbasiertes Interface konfiguriert und Dateien über das Internet an einen entfernten Ort kopiert. Cloudbasierende Backups bieten alle Optionen eines lokalen Backups, aber mit dem Vorteil, dass die Kopien außerhalb des eigenen Rechenzentrums liegen. Die meisten Dienstleister bieten automatisierte Tests, eine sichere, verschlüsselte Übertragung und relativ einfache Wiederherstellungsmethoden. Dieser Weg setzt aber natürlich leistungsfähige und vor allem zuverlässige Netzwerkverbindungen voraus. Bei lokalen Backups wird eine Datei von einem Medium auf ein anderes kopiert (zum Beispiel Disk-to-Disk oder Disk-to-Tape). Dazu führt die Software diverse

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019