SAN-Management mit STOR2RRD

SANitäter

Die meisten hochpreisigen Storage-Geräte kommen mit guten eigenen Verwaltungswerkzeugen daher. Doch setzt die IT auf unterschiedliche Hersteller und Geräte im Storage-Verbund, ist eine zusammengefasste Sicht und eine gemeinsame Verwaltung nur schwerlich machbar. Das freie STOR2RRD aggregiert die Leistungsdaten namhafter SAN-Umgebungen in einer Oberfläche. Allerdings sind nicht alle Szenarien kostenfrei abbildbar.
Storage-Technologien bieten Unternehmen immer neue Möglichkeiten zur flexiblen Datenhaltung, die angesichts der wachsenden Datenberge auch dringend geboten ... (mehr)

Eine alte angelsächsische Binsenweisheit besagt, dass der einzige Weg, um eine einmal geöffnete Dose mit Würmern wieder zu schließen, die Verwendung der nächsten Dosengröße sei. Diese erweist sich insbesondere bei Speichersystemen als wahr, denn oft ergänzt der IT-Verantwortliche sein SAN durch ein weiteres System eines anderen Anbieters. Spätestens an dieser Stelle hat er wieder das Problem, wie sich die diversen Performance- und sonstigen Indikatoren an einer Stelle zusammenführen lassen. Genau dies ist die Aufgabe des als eine Art Speicherverwaltungsproxy dienenden STOR2RRD [1]. Unserem SAN-Beispiel folgend möchten wir schon hier anmerken, dass diese Software nicht für kleine Unternehmen mit 15 Angestellten und 5 TByte Daten vorgesehen ist. Der Administrations- und Verwaltungsaufwand ist nicht unerheblich, dieser Artikel kann schon aus Platzgründen nur an der Oberfläche kratzen. Dennoch ist STOR2RRD mit seinem einheitlichen Blick auf alle Storage-Geräte ein wertvoller Helfer.

STOR2RRD-Architektur und -Lizenzierung

Einer der Gründe, warum IT-Verantwortliche bei wachsenden Speicheranforderungen auf SAN-Technologie setzen, ist die Bereitstellung verwaltungsrelevanter Informationen auf eine bequeme Art und Weise durch solche Systeme. Selbstgeschriebene oder vom Anbieter bereitgestellte Skripte kümmern sich dann beispielsweise darum, dass drohender Speichermangel eine Warnung an den Administrator auslöst.

Probleme treten in dem Moment auf, wenn verschiedene Anbieter zum Einsatz kommen. Diese nicht immer unproblematische Vorgehensweise ist aus Redundanzgründen unter Umständen sehr vernünftig. Denn ein Fehler in der Imple- mentierung aus dem Hause A lässt normalerweise die Implementierung von Anbieter B in Ruhe, was die Robustheit des Gesamtsystems wesentlich erhöht.

Das von Xorux entwickelte STOR2RRD setzt sich zwischen die verschiedenen Speichersysteme und

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