Bestandteile und Aufbau eines IoT (2)

Herr der Dinge

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Im ersten Teil dieser Workshopserie haben wir Übertragungsprotokolle und Sensoren für das Internet der Dinge vorgestellt. Als praktische Übungen haben wir einen ersten Sensor per WLAN angebunden und Daten an einen öffentlichen Broker geschickt. Im Hinblick auf die Informationssicherheit ist dies in der Praxis natürlich nicht zu empfehlen. Daher bauen wir nun im zweiten Teil unsere eigene IoT-Plattform samt Datenbank, Broker, Raspberry Pi und Visualisierung auf.
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Teil 1 unseres Workshops verschaffte uns einen Überblick über relevante Funktechnologien und Protokolle auf Anwendungsebene, die Sensoren und Aktoren über kurze wie auch größere Distanzen energieeffizient den Weg ins Internet of Things (IoT) ebnen. Weiterhin haben wir uns der Technik entsprechender Sensor-/Aktor-Knoten gewidmet und einen Mikrocontroller vom Typ ESP8266 dazu gebracht, per MQTT Daten an den öffentlichen MQTT-Broker der Eclipse Foundation zu schicken. Dabei wurde schnell deutlich, dass dies im produktiven Betrieb keine gute Idee ist, da alle Nutzer eines öffentlichen Brokers MQTT-Topics mitlesen und beliebige Kommandos an die verbundenen Sensoren und Aktoren schicken könnten.

Im zweiten und abschließenden Teil des Workshops werden wir daher unsere Testumgebung (Bild 1) weiter ausbauen und die IoT-Plattform in eigener Regie installieren. Der erste Baustein, den wir dazu benötigen, ist ein eigener Broker, bei dem unser Sensor seine Daten abliefern kann. Ein kommerzieller Vertreter dieser Art ist beispielsweise HiveMQ, im Bereich der kostenfrei einsetzbaren Lösungen stehen etwa RabbitMQ oder auch Eclipse Mosquitto [1] bereit. Letzteren werden wir im Folgenden verwenden, um die Daten unserer Sensoren ins Backend zu befördern.

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Ausgabe /2019