Airlock WAF

Sicherheitsinspektor

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Schon lange gibt es für Virenschutz & Co. neue Namen wie beispielsweise Endpoint Protection und mit einer einfachen Firewall ist auch kein IT-Profi mehr hinter dem Serverrack hervorzulocken – da muss schon mindestens eine Next Generation auftauchen. Schlussendlich schützen diese Programme aber alle vor Schädlingen. Einen Schritt weiter geht Airlock, das Admins sogar vor fehlerhaften Applikationen und unzureichender Programmierung bewahren will.
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Aktuelle Entwicklungen, etwa der Einsatz von Mikroarchitekturen wie Containern, werden mittelfristig für eine Erhöhung der Betriebssicherheit sorgen, da es für Administratoren und Webentwickler – in Kombination Devops – immer einfacher wird, das unterliegende System schnell und unkompliziert auszutauschen. Die auf dem Betriebssystem aufsetzenden Webapplikationen gilt es weiterhin, zum Teil selbst zu aktualisieren. Klassische Firewalls schützen die mitunter selbst entwickelten Applikationen nur teilweise – hierfür gibt es die Spezialgruppe der Web Application Firewalls (WAF).

WAF-Systeme kontrollieren den HTTP(S)-Datenverkehr zwischen Netzwerk und dem Applikationsserver und sind in der Lage, den Inhalt zu interpretieren und im Zweifelsfall einzugreifen. Als vorteilhaft zeigt sich auch die Funktion, bei der mehrere Applikationen gleichzeitig von Administratoren mit einer WAF geschützt werden können, und selbst der Weiterbetrieb von Altanwendungen, die sich möglicherweise gar nicht mehr aktualisieren lassen, ist zumindest theoretisch möglich.

Nachteilig indes sind die Gefahren der zunehmenden Unachtsamkeit bei der Programmentwicklung, wenn sich der Developer auf den WAF-Schutz verlässt.

Eingebettet im Herstellerportfolio

Airlock WAF ist eine dieser hochspeziellen Applikationsfirewalls für den Webbetrieb. Hinter den Airlock-Produkten steht die Ergon Informatik AG, ein seit 1984 aktiver Dienstleister aus der Schweiz. Von den aktuell 280 Mitarbeitern, so ist auf der Homepage zu lesen, verfügen über 80 Prozent über einen Hochschulabschluss. Die meisten davon, so heißt es weiter, sind Informatikingenieure der ETH Zürich, einer der zehn Top-Universitäten der Welt. Airlock ist seit dem Jahr 2002 auf dem Markt und bei mehr als 500 Kunden weltweit im Einsatz.

Die Produkte mit dem Namen Airlock ergeben in ihrer Gesamtheit den "Secure Access Hub" zur

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