Microsoft PowerApps aus Admin-Sicht

Baukastenprinzip

Wer sich in der Microsoft-Cloud bewegt, stößt schnell auf den Begriff PowerApps. So heißen Anwendungen, die sich auch ohne Programmierkenntnisse erstellen lassen. Das geschieht entweder über selbst zusammengeklickte Regeln oder über Formeln, wie sie etwa in Excel Verwendung finden. Wir beleuchten die recht komplexe Welt der PowerApps aus Sicht eines Administrators, zeigen die Erstellung einer App und wie Sie diesemit einer Datenquelle verbinden.
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Microsoft PowerApps sind zum einen der Kit, der die verschiedenen Cloudplattformen, nicht nur die von Microsoft, zusammenhält. Zum anderen sind PowerApps in der Lage, Eingabemasken für einzelne Dienste zu ersetzen, wie dies zum Beispiel bei SharePoint Online der Fall ist. Sie können aber nicht nur in der Cloud für Verbindung sorgen, sondern über ein Gateway und/oder ein VPN auch auf lokale Ressourcen zugreifen. Dabei erfolgt die Datenverarbeitung allerdings immer in der Cloud, selbst wenn dies für den Benutzer nicht immer offensichtlich ist.

Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil PowerApps oft auf mobilen Geräten oder im Browser laufen. Optimiert sind sie dabei für mobile Geräte. Für diese gibt es sowohl Apps für Android als auch für iOS, die Sie im Idealfall über ein zentrales Werkzeug unternehmensweit auf die Endgeräte verteilen. Auf dem Desktop kommen PowerApps im Browser zur Ausführung oder in einer eigenen Anwendung.

Canvas vs. modellgesteuert

Es existieren drei Arten von PowerApps: Portal-Apps, Canvas-Apps und modellgesteuerte Apps. In einer Canvas-App haben Sie die volle Kontrolle über Layout und Funktion. Dies ist auch die Art von PowerApps, die am häufigsten zum Einsatz kommt. Modellgesteuerte Apps hingegen basieren auf einem festen Datenmodell. Deren Funktionen und vor allem das Layout ist zum Teil stark eingeschränkt. Diese Art von PowerApps findet unter anderem bei Dynamics 365 Verwendung.

Dies bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass Sie auf Plattformen, die modellgesteuerte Apps verwenden, nur mit ebensolchen zugreifen können. Vielmehr lassen sich dazu auch Canvas-Apps nutzen. Allerdings müssen Sie sich dann um alles selber kümmern – bei modellgesteuerten Apps ist zum Beispiel der Datenzugriff und die Oberfläche schon fertig implementiert.

PowerApps nutzen oft die Dienste von Microsoft Flow, der Workflow-Umgebung von Microsoft für die

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