Anwendungs-Deployment mit Hashicorp Nomad

Auf Wanderschaft

Wenn sich alle auf die Füße steigen, lohnt es sich häufig, sich an anderen Stellen umzusehen. So im Bereich Anwendungs- und Container-Server, wo sich alles um Kubernetes drängt. Mehr Luft zum Atmen gibt es bei dem eher unbekannten Nomad, das mit Containern, Java-Programmen, nativen Binaries und VMs umgehen kann. Der Workshop zeigt die Inbetriebnahme eines Nomad-Clusters und wie Sie darauf für Loadbalancing und Sicherheit sorgen.
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Beim ganzen Hype um Docker und Container stellt sich so mancher die Frage: Was soll das Ganze eigentlich? Da lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und sich zu überlegen, welche Probleme eigentlich gelöst werden sollen. Grundsätzlich lässt sich wohl feststellen, dass Software, die auf Servern läuft, für Anwender einen bestimmten Nutzwert bringen soll – eigentlich eine banale Erkenntnis, die allerdings bei aller Begeisterung über neue Technologien manchmal in den Hintergrund tritt. Dabei ist es zunächst einmal unerheblich, ob das eine gekaufte, Open-Source- oder selbstentwickelte Software ist.

In jedem Fall soll der Betrieb solcher Programme möglichst wenig Aufwand, also Kosten, bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit bieten. Ein Aspekt, der das verhindert, ist etwa ein Installationsprozess mit vielen manuellen Schritten, der genau auf ein bestimmtes Betriebssystem und ein Set an Abhängigkeiten zugeschnitten ist. Mehr Abstraktion dagegen reduziert Abhängigkeiten und kann damit Installation, Updates und Migration vereinfachen.

Eine Technik, die in der Vergangenheit in diese Richtung ging, ist die Virtualisierung, denn VMs lassen sich einfach sichern, migrieren und wiederherstellen. Allerdings erfordern VMs auch relativ viele Hardwareressourcen, denn sie sind quasi nur eine Softwareversion eines Rechners. In dieser Hinsicht versprechen Container eine Verbesserung, denn sie bringen nur die für eine Anwendung nötigen Bibliotheken mit, sind damit leichtgewichtiger als VMs, aber trotzdem vom Betriebssystem weitgehend unabhängig.

Eine Software wie Kubernetes geht in der Abstraktion noch einen Schritt weiter und behandelt einen ganzen Verbund von Rechnern wie ein einziges System, auf dem nach Belieben Container ausgeführt werden können. Allerdings ist dabei die komplette Umgebung derart auf Container ausgerichtet, dass sogenannte Legacy-Anwendungen nur schwer einen Platz finden. Außerdem ist Kubernetes so komplex, dass der

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Ausgabe /2019