Einkaufsführer Container-Management

Auf Details achten

Container wie Docker & Co. erfolgreich zu betreiben, erfordert ein Container-Management-Tool zur Orchestrierung. Tückisch ist bei der Auswahl eines geeigneten Werkzeugs, dass die Unterschiede oft auf den ersten Blick nicht sichtbar sind und alle Produkte die wichtigsten Funktionen abdecken. Doch im Detail gibt es Unterschiede, die unser Einkaufsführer aufzeigt.
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Schauen wir uns einmal genauer an, was die großen Linux-Distributoren aktuell so treiben – allen voran Red Hat und SUSE – wird schnell klar: An Containern führt dieser Tage kein Weg mehr vorbei. Im Fahrwasser der Cloud hat Docker das Container-Konzept vor einigen Jahren wieder salonfähig gemacht. Vor Docker gab es zwar auch schon LXC, doch das fristete eher ein Schattendasein und fand wenig Beachtung. Dass LXC und Docker zwei sehr ähnliche Ansätze zur Lösung desselben Problems sind, die vorrangig auf Sicherheitsfeatures im Linux-Kernel zurückgreifen, ist dabei nur eine Randnotiz, denn Docker hatte von Anfang an ein extrem gutes Marketing und galt sehr schnell als "hip".

Aus technischer Sicht gibt es für den Hype rund um Container natürlich handfeste Gründe. Denn im Schlepptau haben Container die Mikroarchitektur für Apps, die es endlich ermöglicht, neue Anwendungen wirklich agil zu entwickeln. Zwar sind agile Grundsätze in der Software-Entwicklung nichts Neues, aber im Kontext einer Mikroarchitektur-Applikation sind sie deutlich besser anwendbar. Zur Erinnerung: Klassische Applikationen sind meist Monolithen, bei denen sämtliche Funktionen in ein großes Programm kompiliert sind. Die Apps, die im Kontext von Containern entstehen, bestehen hingegen aus vielen kleinen Teilen, die jeweils nur eine spezifische Aufgabe erledigen. Damit das klappt, legen die Entwickler die Spezifikationen der Schnittstellen der einzelnen Apps fest, sodass alle Komponenten der Mikroarchitektur miteinander kommunizieren können.

Ohne Container wäre dieser Applikationsansatz undenkbar. Müssten die zahlreichen Komponenten einer Applikation in echten VMs laufen, wäre der Overhead, der durch das Emulieren vieler Server entsteht, riesig. In Clouds würde sich der Effekt noch potenzieren und riesige Mengen an Hardware wären im Wesentlichen damit beschäftigt, andere Computer zu simulieren. Der Ressourcen-Fußabdruck von Containern hingegen ist

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Ausgabe /2019