Konfigurationsmanagement mit rConfig

Gekonnt auslesen

Die Verwaltung von Netzwerkgeräten kann eine zeitraubende und monotone Arbeit sein. Mit rConfig steht ein Open-Source-Tool zur Verfügung, das verspricht, diese Arbeit zu vereinfachen. Der Workshop nimmt das Tool näher unter die Lupe und hilft Schritt für Schritt bei der initialen Einrichtung.
Die Netzwerkinfrastruktur gehört wahrscheinlich nicht zu den heißesten Themen im IT-Bereich, nimmt jedoch einen enormen Stellenwert für Administratoren ein. ... (mehr)

Tools für Netzwerkkonfiguration und -management, oftmals auch als NCM-Werkzeuge bezeichnet, erlauben das Auslesen und Einspielen von Konfigurationen für diverse Netzwerkkomponenten wie Router, Switches, Loadbalancer und Firewalls. Mithilfe derartiger Tools fällt es leicht, sich einen Überblick über die Verfasstheit sämtlicher Netzwerkkomponenten zu verschaffen und diese von zentraler Stelle aus zu verwalten und bei Bedarf zu aktualisieren. Ein manueller Login am Gerät ist nicht mehr nötig – diese Aufgabe übernimmt dann das Konfigurationstool. Der Zugriff kann sogar komplett automatisiert erfolgen, was gerade für das Backup der vorhandenen Konfigurationen und andere immer wiederkehrende Aufgaben sehr nützlich ist.

Komfortabel: Gruppen und Scheduled Tasks

Das Segment der NCM-Tools ist nicht gerade dünn besiedelt. Auch reine Open-Source-Software existiert zuhauf. Was rConfig [1] jedoch von vielen dieser Werkzeuge unterscheidet, ist seine enorme Flexibilität. So ist es beispielsweise möglich, ein beliebiges Kommando auf den Geräten auszuführen. Das Ergebnis wird dabei nicht nur im rConfig-Webinterface angezeigt, sondern auch in einer baumartigen Struktur auf dem rConfig-Host gespeichert. (Bild 1). Zudem lassen sich die verwalteten Geräte in bestimmte Gruppen kategorisieren, sodass die gewünschten Kommandos dann bei Bedarf bei allen Geräten dieser Kategorie ankommen.

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