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Spamfrei mailen

Proxmox Server Solutions gibt den Startschuss für Version 6.1 seines E-Mail-Security-Werkzeugs "Proxmox Mail Gateway". Bei der Software handelt es sich um ein komplettes Betriebssystem basierend auf Debian 10.2 (Buster) und einem Linux Kernel 5.3, das den Postfix Mail Transfer Agent, ClamAV sowie SpamAssassin verwendet. Die Antispam- und Antivirenlösung ist ein vollumfänglicher E-Mail-Proxy, der sich laut Hersteller in wenigen Minuten zwischen Firewall und internem Mailserver installieren lässt.Die neue Version kommt unter anderem mit aktualisierten SpamAssassin-Regeln. Die Default-Werte des SpamAssassin-Regelsatzes sind in der Weboberfläche anpassbar. Administratoren können die Werte an die spezifische Umgebung adaptieren und so laut Anbieter eine bessere Spam-Erkennungsrate erreichen. Regeln, die zu False Positives führen, lassen sich selektiv deaktivieren. Ebenfalls neu ist die Attachement-Quarantäne. Admins ist es damit möglich, unter Quarantäne gestellte Anhänge sicher im Webinterface zu überprüfen und zu entscheiden, ob nur ausgewählte Teile der Nachricht zur weiteren Analyse heruntergeladen werden, die E-Mail zugestellt oder gelöscht werden soll.Weiterhin ermöglicht Version 6.1 das Signieren ausgehender E-Mails mit DKIM. Die DKIM-Signatur lässt sich in der Weboberfläche hinzufügen. DKIM verknüpft den Domainnamen mit einer E-Mail-Nachricht, womit der empfangende Server die Angaben verifizieren kann. In Proxmox Mail Gateway erfolgt die Erstellung der Signatur erst nach der Verarbeitung der E-Mail mit dem internen Regelsystem, wodurch gemäß Anbieter sichergestellt ist, dass die E-Mail eine gültige Signatur erhält. Innerhalb eines Clusters soll durch die Verwendung eines gemeinsamen SpamAssassin-Selektors der Aufwand für das Hinzufügen der erforderlichen DNS-Einträge deutlich sinken. Proxmox Mail Gateway ist unter der freien Softwarelizenz GNU

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