Verschlüsselung mit VeraCrypt

Sicher aufbewahrt

Auf Festplatten und Flash-Speichern lagern heutzutage die unternehmenskritischen Daten. Eine Verschlüsselung ist deshalb Pflicht, vor allem bei mobilen Clients. Mit VeraCrypt steht eine einfache, aber effektive Software zur Verfügung, die – je nach Bedarf – gesamte Festplatten oder nur Teil­be­reiche verschlüsselt. In diesem Beitrag zeigen wir den richtigen Umgang mit dem TrueCrypt-Nachfolger.
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Bei VeraCrypt [1] handelt es sich um ein quelloffenes Verschlüsselungsprogramm für Festplatten, das als legitimer Nachfolger von TrueCrypt gilt. Die TrueCrypt-Website verrät selbst, warum Nutzer nicht mehr zu diesem Tool greifen sollten: Die Verschlüsselungssoftware enthält zu viele Sicherheitslücken, als dass sie sorglos eingesetzt werden könnte. Der Nachfolger VeraCrypt beherrscht die Verschlüsselung von Festplatten, SSDs, USB-Sticks und SD-Karten und kann verschlüsselte Container erstellen sowie einzelne Dateien chiffrieren. Außerdem existiert mit "VeraCrypt Portable" eine portable Version.

Verschlüsselungswerkzeuge wie VeraCrypt sind in jüngerer Zeit fast in Vergessenheit geraten, weil sich viele Anwender und Unternehmen angesichts ausgeklügelter Firewall- und Intrusion-Detection-Systeme in falscher Sicherheit wähnen. Auch für den Fall, dass Daten durch interne oder externe Attacken abgegriffen werden, sollten Sie sich mit einem einfachen, aber probaten Mittel schützen. VeraCrypt stellt Ihnen eine Fülle einfach anwendbarer Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie den Angreifern den Zugang zumindest enorm erschweren. Gerade für Windows-Anwender erscheint der Einsatz der quelloffenen Software VeraCrypt als interessante Alternative zu Microsofts proprietärer Verschlüsselungssoftware Bitlocker.

Unterstützte Verschlüsselungsverfahren

VeraCrypt basiert auf dem Quellcode von Truecrypt Version 7.1.a. Ideal für den unternehmensweiten Einsatz und heterogene Netzwerke: Die Verschlüsselungssoftware lässt sich unter Windows, macOS X und Linux verwenden. Sie erlaubt die Verschlüsselung einzelner Dateien und Ordner, aber auch ganzer Systeme, Partitionen und Festplatten. VeraCrypt unterstützt zudem externe Speichermedien. Eine weitere Besonderheit: VeraCrypt kann Container erstellen und verschlüsseln. Diese besitzen eine definierbare Größe und enthalten

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Ausgabe /2020