migRaven.24/7 6.5

Ordnung mit System

In einem Unternehmen fallen im Laufe der Jahre Unmengen an Daten an. Um das Datenwachstum in den Griff zu bekommen, gehen viele Administratoren den einfachsten Weg und erweitern stetig die Speicherkapazität. Dass es auch anders geht, zeigt die Software migRaven.24/7. Mit ihrer Hilfe schaffen IT-Administratoren Ordnung im Datenchaos und helfen Mitarbeitern gleichzeitig, ihre Dateien und Verzeichnisse selbst zu verwalten.
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Die Möglichkeit der Speicherung von großen Datenmengen weckt besonders bei Unternehmen und deren Mitarbeitern die Sammelleidenschaft von Dateien. Gerne werden Kopien von Kopien erstellt und an verschiedenen Orten gespeichert. Aus Unsicherheit, nicht den richtigen Speicherort gewählt zu haben, entstehen unnötige Duplikate. Die Administratoren müssen den wachsenden Forderungen nach immer mehr Speicherplatz für Daten nachkommen und lösen dies regelmäßig mit der Erweiterung der Speicherkapazitäten. Sei es durch größere Festplatten oder durch die Einbindung neuer oder zusätzlicher Netzwerkspeicher.

Die in Berlin ansässige aikux.com GmbH unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen bei der Migration und Konsolidierung von Fileservern. Dabei haben die Techniker festgestellt, dass Unternehmen aufgrund von fehlenden Möglichkeiten an ihren komplexen und historisch gewachsenen Datenstrukturen festhalten. Die dadurch entstehenden Parallelstrukturen, Redundanzen und falschen Zugriffsrechte bremsen Mitarbeiter im Unternehmen aus.

Bis heute schaffen die Verantwortlichen in Unternehmen kaum, die Datenflut an der Ursache in den Griff zu bekommen und stellen nicht sicher, dass Mitarbeiter nicht mehr benötigte Daten löschen. Es gibt keine Exit-Strategie. Es gibt keine Unterstützung, wer und wann Dateien löscht. Dabei ist in den vergangenen Jahren die Anzahl von relevanten Dateien nahezu konstant geblieben, aber die Menge der Daten steigt stetig. Höhere IT-Kosten, auch für Backups, und mehr Aufwand für Administratoren sind die Folge.

Zudem investieren Mitarbeiter durchschnittlich 30 bis 60 Minuten zusätzlich pro Tag, weil sie mit der Suche innerhalb unstrukturierter Daten beschäftigt sind. Das liegt in der Natur der Sache: Haben Anwender nur einen Ablageort, können sie die Daten kaum falsch ablegen. Stehen jedoch zum Beispiel 20 Ablageorte zur Auswahl, können sich die Mitarbeiter 19 Mal falsch entscheiden. Um dem etwas entgegenzusetzen,

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