Interview

»Windows Virtual Desktop erhöht den Automatisierungsgrad und die Skalierbarkeit«

 
Auch kleine Firmen haben klare Anforderungen an ihre IT. Im Mai beleuchtet IT-Administrator den Schwerpunkt "Small Business IT". Darin zeigen wir, welche ... (mehr)

IT-Administrator: »Im Rahmen der IGEL Disrupt, aber auch darüber hinaus wird der Windows Virtual Desktop sehr euphorisch von der IT-Community begrüßt. In der Disrupt-Keynote fiel sogar der Begriff vom "Heiligen Gral". Wie lässt sich das erklären?«

Matthias Haas: Windows Virtual Desktop – WVD – erlaubt, einen Windows-Desktop über die Cloud zu konsumieren. Das eigentlich Spannende im Vergleich zum Terminalserver, der ja immer auf einem Serverbetriebssystem fußte, ist, dass wir es nun mit einem Desktop-OS zu tun haben. Die Herausforderung beim Terminalserver war ja immer, dass ein Applikations-Stack ausgeliefert wurde, der gar nicht darauf ausgelegt war, auf Servern zum Einsatz zu kommen, sondern eben auf Desktops. Eine der Herausforderungen war die Kompatibilität dieser Dekstopapplikationen, eine andere waren die Multi-Sessions von Anwendungen bei einer großen Anzahl von Usern.

Heute mit WVD haben wir ein Windows-10-Desktopsystem in Azure und dort haben wir nicht mehr eine Instanz pro User, sondern einen Multi-Session-Zugriff. Das heißt, auf einer Windows-10-Instanz kann ich verschiedene Benutzer zusammenführen. Das führt zum einen zu einer echten Windows-10-Benutzererfahrung, ermöglicht aber auch, die Anzahl der zugreifenden Anwender auf einer Windows-10-Instanz dramatisch zu erhöhen. Das bringt Vorteile bei der Lizenzierung und Skalierung. Die Möglichkeit, Windows 10 nativ aus der Cloud mit dem entsprechenden Protokoll-Stack bereitzustellen, macht WVD einzigartig. Dazu kommt das offene Ökosystem, in das IT-Verantwortliche Produkte bei Bedarf von Drittanbietern wie Citrix, VMware oder auch IGEL OS einbinden können.

»Wie ändern sich die Aufgaben in der IT, wenn eine Firma komplett auf WVD umsteigt? Wie verändert sich das Clientmanagement?«

Da gibt es mehrere wichtige Aspekte, nicht zuletzt abhängig von den Zielen, die die IT-Organisation

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