Passwortmanager Bitwarden lokal hosten

Kennwörter richtig verwahrt

Passwortmanager sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im privaten Umfeld verwenden viele Benutzer bereits Produkte wie 1Password, Enpass oder KeyPassXC. Dabei werden die Informationen zumeist über die Server der Anbieter oder über individuelle Cloudspeicher geteilt. Die Open-Source-Software Bitwarden bringt für die Synchronisierung eine eigene Serversoftware mit.
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Bitwarden [1] ist ein Passwort-Safe und damit wie viele andere verwandte Softwareprodukte ein Werkzeug zur Verwaltung von Passwörtern. Obwohl Bitwarden ein Open-Source-Projekt ist, wird es aktiv weiterentwickelt. Die Finanzierung findet mittlerweile über Zusatzfeatures statt, die als kostenpflichtige Ergänzung zu erwerben sind. Für den privaten Einsatz können Sie etwa eine Familienvariante für einen US-Dollar im Monat mit fünf Benutzern kaufen. Diese ermöglicht auch die gemeinsame Nutzung von Zugangsdaten, etwa für Streamingdienste oder Spieleplattformen. Für den kommerziellen Einsatz fällt eine Gebühr zwischen zwei und drei Dollar pro Benutzer an.

Bitwarden ist für die Verwendung in großen Unternehmen konzipiert. Der wichtigste Aspekt für sicherheitsbewusste Unternehmen ist die Möglichkeit, den Server für die Anwendung selbst zu hosten. Wie das geht, zeigen wir nachfolgend in diesem Artikel. Weitere Argumente sind die Schnittstelle an Benutzerverzeichnisse wie das Active Directory und existierende REST-APIs für die Integration in eigene Produkte. So können Sie Ihre bestehende Dienstelandschaft einfach erweitern.

Sie können Bitwarden auf unterschiedliche Arten verwenden: als App für Smartphones und mobile Geräte, als Plug-in für einen der gängigen Browser, als Desktop- oder Webanwendung und als Kommandozeilen-Tool. Alle Werkzeuge kommunizieren über das Server-Backend miteinander und synchronisieren die gespeicherten Zugangsdaten.

Serverinstallation

Der Bitwarden-Server fußt auf Microsoft-Technologie. Die Software ist in C# entwickelt und basiert auf .NET und ASP.NET sowie Microsofts SQL-Datenbank. Sie können die einzelnen Dienste separat installieren. Dafür müssen Sie das Server-Repository [2] von GitLab herunterladen und die einzelnen Dienste im "src"-Ordner kompilieren. Unter Linux benötigen Sie dafür das Microsoft .NET-Paket und den

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