Buchbesprechung

Cloud-Infrastrukturen

Längst stehen Firmen mit einem Fuß in der Cloud. Um den Übergang in die Wolke möglichst reibungslos zu gestalten, dreht sich der Schwerpunkt im Juni-Heft um ... (mehr)

Über Clouddienste wie Dropbox oder auch Office 365 denken die meisten IT-Verantwortlichen gar nicht mehr großartig nach. Doch was ist, wenn grundlegende Teile der IT-Infrastruktur in die Cloud wandern sollen? Hierzu bedarf es eines umfassenden Konzepts, um die Vorteile der Cloud auch effektiv nutzen zu können, ohne in eine der zahlreichen Fallen zu treten. In seinem Buch "Cloud-Infrastrukturen" beleuchtet Daniel Stender den Umzug von IT-Umgebungen in die Cloud.

Der Autor richtet sich mit seinem Werk an DevOps-Teams sowie Administratoren. Entsprechendes Vorwissen auch in Sachen Linux setzt Daniel Stender voraus, denn die meisten der verwendeten Werkzeuge und Frameworks sind quelloffen. Und auch die Kommandozeile – namentlich Bash – sollten die Leser nicht scheuen, denn ein erster Blick in das Buch verrät bereits: Mit Klick-Klick-Weiter ist es hier nicht getan. Dafür erhalten die Leser am Ende jedoch (hoffentlich) geschmeidige Skripte, die die getane Arbeit nachvollziehbar und vor allen Dingen reproduzierbar machen.

Nach einem Ritt durch die Grundlagen sowie Vorteile des Cloud-Computings macht sich Stender an die Toolbox, nämlich die Skriptsprachen Python und Google Go sowie Docker und Kubernetes. Zu Ersteren erwartet die Leser eine Einführung mit zahlreichen praktischen Beispielen, sodass auch weniger Skripbewanderte, aber Lernwillige ihren Weg zu funktionsfähigen Skripten finden. Sitzen die Grundlagen, folgt sogleich der Gegenpart: die Cloudumgebungen. Hier fokussiert sich der Autor auf Amazon Elastic Compute Cloud, Microsoft Azure, Google Compute Engine, DigitalOcean, Hetzner Cloud sowie Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen. Sind die Leser auch hier firm, erfolgt der automatisierte Rollout sowie die Konfiguration der Instanzen mit Ansible. Das Testen und Überwachen der so geschaffenen Umgebungen bilden den Abschluss des rund 570 Seiten dicken Werks.

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Ausgabe /2020