Efecte Service Management

Service satt

Efecte bietet IT-Service-Management mit den typischen ITIL-Prozessen wie Incident Management und Service Request. Jedoch zentralisiert dieses Tool noch weitaus mehr Dienste auch außerhalb der IT unter einer Anwendung. Hinzu kommt ein All-you-can-eat-Ansatz bei der Lizenzierung, der einen Administrator dazu verleiten dürfte, nach und nach immer mehr Funktionen zu probieren. Wir haben im Labor ebenfalls eine Kostprobe genommen mit dem Schwerpunkt IT-Service-Management.
Ob die IT läuft oder nicht, sollte der Administrator im Idealfall nicht erst durch Beschwerden der Mitarbeiter erfahren. Eine proaktive Überwachung der ... (mehr)

IT-Service-Management (ITSM) bezeichnet eine wesentliche Funktion des cloudbasierten Service-Managements (SM) des finnischen Herstellers Efecte. Dieser Fokus war für uns der Anlass, uns genauer mit dem Produkt zu beschäftigen. Es ist als Software-as-a-Service (SaaS) konzipiert und erfordert daher keine eigenen Hardwareressourcen. Wobei wir im Test feststellten, dass es diesbezüglich auch einen optionalen On-Premises-Ansatz gibt, wenn es die Sicherheitsanforderungen verlangen. Wir wollten nun wissen, inwiefern sich Efecte ITSM als Alternative zu anderen Cloud-ITSM-Tools wie beispielsweise ServiceNow anbietet und für den Einsatz in KMUs geeignet ist.

Schnell mussten wir die Begriffe sondieren und lernen, wo der Unterschied zwischen SM und ITSM ist: SM ist eine flexible Plattform, um unterschiedliche Prozesse in einem Unternehmen zentral zu verwalten und zu automatisieren. ITSM ist dabei ein wesentlicher Prozess, hinzu kommen weitere Dienste wie IT-Asset-Management, HR (Human Ressources; Personalwesen), Identity Governance and Administration (Berechtigungsmanagement), Vertragsmanagement sowie Financial-Services-Management. Um den Gesamtumfang bei der Betrachtung zu begrenzen, haben wir uns im Test primär auf ITSM konzentriert.

Einstieg mit guter Unterstützung

Auch wenn sich Efecte als SaaS-Anwendung nach Anlegen eines Accounts sofort nutzen lässt, verfolgt der Hersteller bei neuen Interessenten und potenziellen Kunden den Weg, mit einer individuellen Einweisung zu beginnen. Anfangs stutzten wir etwas angesichts dieser Vorgehensweise, weil wir es von vielen anderen SaaS-Angeboten anders kennen, verstanden aber nach der Einweisung schnell, warum dieser Ablauf durchaus sinnvoll ist.

Der Hintergrund ist, dass das Tool für den Backend-Benutzer mit seinen administrativen Rechten alles andere als abgeschottet ist. Vielmehr kann er mit wenigen Klicks bis tief in die Verwaltung

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