TeamViewer Servicecamp

Direkter Draht

TeamViewer ist IT-Profis ein fester Begriff. Sie nutzen die Software, um den Fernzugriff auf Systeme zu ermöglichen. Zudem haben viele IT-Abteilungen zusätzlich ein Ticketsystem in Benutzung, über das sie Supportaufträge verwalten. Mit TeamViewer Servicecamp bietet der deutsche Hersteller erstmals eine nahtlose Integration beider Bereiche an. Die Software glänzte im Test mit ihrer modernen Weboberfläche – nur kleine Abstriche störten den Workflow.
Ob die IT läuft oder nicht, sollte der Administrator im Idealfall nicht erst durch Beschwerden der Mitarbeiter erfahren. Eine proaktive Überwachung der ... (mehr)

Die meisten Admins nutzen TeamViewer als Werkzeug, um die Computer ihrer Kunden oder Kollegen zu administrieren. Ein schneller Blick auf den Desktop ist oft effizienter, als die Problemerklärungen von Laien nachzuvollziehen. Aber auch als dauerhafte Installation, um nicht stetig in das Rechenzentrum fahren zu müssen oder die Server der Filiale zu aktualisieren, bietet sich die Software an.

Egal für welchen Einsatz die TeamViewer-Software ihre Anwendung findet, gemeinsam haben alle Szenarien, dass meistens eine Supportanfrage der Nutzung vorangeht. Oftmals setzen Unternehmen dafür einfache bis umfangreiche Ticketsysteme ein, in deren Bearbeitungsverlauf die Mitarbeiter einen Link zum Down-load von TeamViewer versenden und dann, in der weiteren Kommunikation, die Zugriffs-ID und das Kennwort vom Anwender ermitteln müssen.

Mit TeamViewer Servicecamp hat der Hersteller ein innovatives Ticketsystem im Angebot, das als einziges auf dem Markt eine Integration der Remote-Software anbietet. Die Umsetzung erfolgt dabei als Software-as-a-Service (SaaS). Das Ziel der Entwickler war eine sogenannte nahtlose Ticketverwaltung, die vom Eingang der Anfrage bis zur Fertigstellung alle notwendigen Tätigkeiten über ein System ermöglicht.

Schnelle Einrichtung und Inbetriebnahme

Während des ersten Logins hat das System eine E-Mail gesendet, über die wir bestätigen mussten, dass wir dem verwendeten Browser vertrauen. Ebenso konnten wir unser Vertrauen dem Gerät oder der IP aussprechen. Damit verhindert TeamViewer, dass Logins an nicht erlaubten Geräten erfolgen. Der IP zu vertrauen ist insofern hilfreich, dass nicht jeder Mitarbeiter diese Prozedur durchlaufen muss, solange er oder sie sich im Firmennetzwerk anmelden.

Unsere fiktiven IT-Servicemitarbeiter luden wir über einen Dialog ein, in dem wir die E-Mail-Adresse, die bevorzugte Sprache und das Postfach hinzufügten, auf das die

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