Aus dem Forschungslabor

Warten auf das Robotaxi

Elektromobilität und autonomes Fahren gehören zu den großen Trends in der Automobilindustrie. Wann sie aus Kunden- und Marktsicht wirklich relevant werden, darüber herrscht selbst bei Technikexperten und Analysten nicht immer Einigkeit. Geht es nach einer Studie der Unternehmensberatung Bain, wird sich zumindest das autonome Fahren erst gegen Ende des Jahrzehnts durchsetzen.
Cloud-First-Strategien sind inzwischen die Regel und nicht mehr die Ausnahme und Workloads verlagern sich damit in die Cloud – auch Datenbanken. Dort geht es ... (mehr)

Die Untersuchung von Bain [1] sieht den Durchbruch einer Technologie dann erreicht, wenn der Sprung von der Nischen- in die Volumenanwendung geschafft ist. Dieser Tipping Point ist dann gegeben, wenn neue Technologien und Innovationen skalieren. Die Studie zeigt: Für batteriebetriebene Elektroautos dürfte sich die Entwicklung kurzfristig beschleunigen, während es beim autonomen Fahren noch deutlich mehr Unsicherheiten gibt.

Batterien immer günstiger Noch liegen E-Autos der Kompaktklasse bei den Anschaffungskosten deutlich über vergleichbaren Verbrennern. Der entscheidende Faktor ist dabei die Batterie. Sie steht im Kompaktsegment heute für rund 30 Prozent der Herstellungskosten des E-Fahrzeugs. Auf Basis eines detaillierten Zell- und Batteriekostenmodells erwartet Bain, dass die durchschnittlichen Kosten für Batteriepacks bis 2025 um 36 Prozent gegenüber 2018 fallen werden. Dies bedeutet, dass das Kostenniveau einer Lithium-Ionen-Batterie auf Basis der NMC-Technologie (Nickel-Mangan-Cobalt), die in Fahrzeugen der Kompaktklasse zum Einsatz kommt, 2025 bei 85 Euro pro Kilowattstunde liegt.

Unter diesen Bedingungen könnten Elektroautos bald zum Massenprodukt werden. Nach den Prognosen der Unternehmensberatung werden 2025 weltweit etwa zwölf Prozent aller Neufahrzeuge als reine E-Autos verkauft, bis 2040 sollen es mehr als die Hälfte sein.

Steiniger Weg für autonomes Fahren In zahlreichen Pilotprojekten sind autonome Fahrzeuge bereits heute auf der Straße. Doch der Tipping Point für die breite kommerzielle Einführung ist gemäß der Bain-Studie wohl erst Ende des Jahrzehnts in Sicht. Für den breiteren Einsatz der Technologie sind noch einige technische Hürden zu überwinden. Dazu zählen die Allwettertauglichkeit, das Beherrschen von Situationen mit sehr hohem und unübersichtlichem Verkehrsaufkommen, etwa in der Rush Hour, oder das Fahren in engen europäischen Innenstädten ohne spezielle Fahrbahnmarkierungen. Darüber hinaus ist

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