Rollenbasierte Enterprise-Suchsysteme

Nadel im Heuhaufen

Smarte Suchsysteme für den Einsatz in großen Unternehmen analysieren riesige Datenbestände nahezu in Echtzeit. In Sachen Performance sind sie Menschen und herkömmlicher Volltextsuche deutlich überlegen. Gleichzeitig bilden sie im Idealfall Rechte- und Compliance-Szenarien exakt ab und verhindern dadurch unberechtigte Zugriffe auf Informationen. Der Beitrag zeigt unter anderem, warum dabei korrekt gesetzte Rechteprofile so wichtig sind.
Nicht erst durch die Corona-Krise sahen sich viele Firmen damit konfrontiert, dass sich Mitarbeiter von unterschiedlichen Geräten und verschiedensten ... (mehr)

Unternehmen speichern hunderttausende, oft Millionen von Dokumenten, Präsentationen, Strategiepapieren, Rechnungen und Kunden-E-Mails. Viele sind wichtig, alle enthalten Informationen, die in bestimmten Geschäftsszenarien entscheidungsrelevant sein können, aber nicht jederzeit und für jeden Mitarbeiter. Die Kunst besteht darin, zur richtigen Zeit dem richtigen Mitarbeiter genau die relevanten Informationen bereitzustellen, die er zur erfolgreichen Lösung seiner Aufgabe gerade benötigt.

Enterprise-Suchsysteme mit einem modernen Technologie-Stack agieren als Informationsbeschaffer. Sie leisten weit mehr als eine klassische Volltextsuche und sind Plattformen für die intelligente Analyse von Inhalten geworden. Das Ziel ist, mithilfe von Ontologien, semantischer Analyse, künstlicher Intelligenz und Machine Learning die Intention des Mitarbeiters genau zu verstehen, um ihn bei seinen Aufgaben zu unterstützen. Derartige Systeme strukturieren Inhalte, generieren daraus nützliche Informationen und bereiten sie je nach Rolle, Suchprofil und Berechtigung auf.

Suchbedürfnisse sehr individuell

Die Suchbedürfnisse von Mitarbeitern sehen je nach Fachabteilung, Branche und Tätigkeitsbereich ganz unterschiedlich aus: Der Chefarzt der chirurgischen Abteilung eines Krankenhauses sucht nach Eingabe eines Patientennamens eher nach der Krankenakte aus dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS). Ein Mitarbeiter der Buchhaltung dagegen ist nach Eingabe des gleichen Patientennamens zum Beispiel an offenen Rechnungen aus dem SAP-System oder an Adressdaten aus dem CRM interessiert und darf Krankenakten von Patienten gar nicht erst einsehen.

Die jeweils relevanten Informationen sollten dabei für Chefarzt und Buchhaltung ganz oben in der Ergebnisliste stehen. Ein smartes Suchsystem muss daher in der Lage sein, durch Such- und Berechtigungsprofile, die Abteilungen oder einzelnen

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Ausgabe /2020