Scale Computing HC3

Quadratisch, praktisch, hochverfügbar

Genau wie die mit der Überschrift assoziierte Schokoladenmarke gibt es mittlerweile auch quadratische Server-Appliances im handlichen Format. Scale Computing richtet sich mit seinen kompakten und preisgünstigen Appliances an KMU. Konfiguriert als Dreierpack bilden die Geräte eine effiziente, hochverfügbare Virtualisierung ohne großen Wartungsaufwand. Wir untersuchten die KMU-Virtualisierungsplattform.
Virtualisierung ist aus der IT nicht mehr wegzudenken. In der November-Ausgabe des IT-Administrator dreht sich der Schwerpunkt um das Thema "Server- und ... (mehr)

Normalerweise kennen wir es bei Tests von Servern und Speichersystemen, dass uns eine Spedition mittels Hubwagen eine Europalette anliefert, auf der die entsprechende Hardware festgezurrt ist. Nach dem Auspacken in der Garage geht es dann üblicherweise kräftig zugefasst oder gar per Sackkarre ins Testlabor. Umso verwunderter waren wir diesmal, als uns ein Paketbote leichtfüßig einen handlichen, gerade einmal 4,3 Kilogramm schweren Karton überreichte. Das sollte alles sein? War da bei der Lieferung etwas schiefgelaufen? Kam hier etwa nur das Zubehör? Nein, weit gefehlt, die Einstiegs-Appliance HE150 von Scale Computing ist sogar im Dreierset nicht schwerer. In einem quadratischen, sehr kompakten Gehäuse befindet sich ein vollwertiger Server inklusive Flashspeicher auf NVMe-Basis. Drei bis maximal acht solcher Kästchen bilden dann eine hochverfügbare HC3-Virtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen.

Infrastructure-as-a-Box

Die hier getestete Appliance HE150 stellt das Einstiegsmodell für eine hyperkonvergente Infrastruktur dar, besser bekannt unter der englischen Bezeichnung "Hyper-converged Infrastructure" (HCI). HCI vereint die Komponenten Computing, Netzwerk, Speicher und Virtualisierung in einem einzigen System, im vorliegenden Fall kommt noch die Fähigkeit zum Backup und Desaster Recovery hinzu. Mindestens drei und bis zu acht dieser Appliances bilden einen so genannten HC3-Virtualisierungs-Cluster. Die einzelnen Komponenten sind Software-definiert und auf der Virtualisierungsebene sieht der Administrator die nutzbaren Ressourcen für den Bau von virtuellen Maschinen.

Der Software-definierte Ansatz macht das Skalieren sehr leicht. Ein Unternehmen kann mit einem Dreierset starten und diesen sukzessive je nach Wachstum auf bis zu acht Knoten erweitern. Das Hinzufügen einer Appliance erfordert nur wenige Befehle und das Einbinden samt

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020