Red Hat Satellite 6.7 in Betrieb nehmen

Steuerzentrale

Mit Red Hat Satellite lassen sich RHEL-basierte Setups unter anderem zentral verwalten und aktuell halten. Satellite ist ein mächtiges Werkzeug, doch die Inbetriebnahme gestaltet sich aufwendig und kompliziert. Dieser Beitrag begleitet auf dem Weg zur eigenen Satellite-Installation.
Die IT-Landschaften in Unternehmen werden zunehmend komplexer und dynamischer. Dieser Trend dürfte auch im neuen Jahr anhalten. Zum Jahresauftakt beleuchtet ... (mehr)

Der Funktionsumfang von Red Hat Satellite ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Bis heute gibt es allerdings eine Art Kernfunktionalität, die für die meisten Nutzer von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) maßgeblich ist. Diese umfasst das Management von Software-Subskriptionen auf Systemen, die lokale Bereitstellung von Updates und das grundlegende Lifecycle-Management von Servern, inklusive deren automatischer Installation. Der Einstieg gestaltet sich nicht ganz einfach. Zwar ist es durchaus möglich, auch bestehende Systeme in neue Instanzen von Satellite zu integrieren. Doch wird der Admin sich eingangs eher mit der großen Menge verfügbarer Funktionen und den vielen Begrifflichkeiten schwertun, die ihm im Satellite-Kontext begegnen.

Falls Sie bestehende Installationen vorrangig auf Basis von Red Hat Enterprise Linux betreiben, haben Sie Glück: Jedes halbwegs aktuelle RHEL, egal in welcher Version, ist für die Nutzung mit Satellite ausgelegt. Falls Sie einen gemischten Serverpark mit unterschiedlichen Distributionen unter den Fittichen haben, relativiert das Glück sich bereits merklich. Denn Satellite ist darauf ab Werk nicht ausgelegt. Zwar bietet Satellite etwa bei der Installation per DHCP, PXE, TFTP und Netzwerkimages vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, sodass sich auch Debian-Abbilder oder andere Distributionen einpflegen lassen. Die komplette Integration dafür basteln Sie sich in einem solchen Szenario aber selbst – und auf die meisten Vorteile von Satellite erhalten Sie dennoch keinen Zugriff.

Das macht letztlich keinen Spaß und ist ein klarer Fingerzeig: Wer Satellite nutzen möchte, tut das idealerweise im Kontext einer stark auf RHEL ausgelegten Umgebung. Kommen andere Enterprise-Distributionen zum Einsatz, haben die ja überdies ihr eigenes Systemmanagement. Bei Ubuntu ist Landscape das Werkzeug der Wahl, bei SUSE der SUSE Manager. Wichtig ist zudem: Red Hat Satellite lässt sich aktuell lediglich auf RHEL 7

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2021