Kubernetes-Kommandos mit StatusBay analysieren

Blick hinter die Kulissen

Kubernetes zählt schon länger zu den Platzhirschen unter den Werkzeugen zur Container-Orchestrierung, bietet aber wenig Transparenz bezüglich des K8s-Bereitstellungsprozesses. Um zu sehen, was im Hintergrund vor sich geht, wenn Sie einen Kubernetes-Befehl ausführen, hilft das Open-Source-Programm StatusBay weiter.
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StatusBay [1] überwacht Ressourcenänderungen (Create, Update oder Delete) von K8s/K3s-Clustern sowie den Fortschritt aller mit dem Deployment verbundenen Ressourcentypen. Das Werkzeug benachrichtigt den Benutzer bei Erfolg, Fehlschlag oder einer Zeitüberschreitung. Die Ergebnisse zeigt es in einem detaillierten Bericht über die Benutzeroberfläche an.

Um StatusBay in Aktion zu zeigen, verwenden wir die schlanke Kubernetes- Distribution "K3s" [2] zum Aufbau eines Kubernetes-Clusters sowie den Kubernetes-Paketmanager "Helm" [3]. Da Helm wissen muss, wie die Kubernetes-Anwendung aufgebaut ist, erhält es Anweisungen, sogenannte Helm Charts [4]. Diese sind in YAML verfasst und definieren, welche Abhängigkeiten bestehen, welche Ressourcen aus Kubernetes gebraucht werden und was sonst noch für das Bereitstellen der Container-Anwendung notwendig ist.

Bevor wir uns nun näher mit StatusBay beschäftigen, schauen wir uns die Installation von K3s an.

K3s installieren

Um K3s zum Laufen zu bringen, müssen wir lediglich einen Masterknoten (K3s-Server) bauen. Das Herunterladen und Installieren von K3s erfordert nur einen einfachen Befehl, den Sie als Root-User ausführen:

curl -sfL https://get.k3s.io | sh -

Nach etwa einer halben Minute erscheint eine Ausgabe auf der Kommandozeile, die den Erfolg der Installation bestätigt. Prüfen Sie nun mittels »k3s kubectl get node« , ob der Masterknoten läuft. Das Listing zeigt die Ausgabe.

Listing: Masterknoten-Test



NAME      STATUS      ROLES      AGE      VERSION
Echo        Ready           master       53s        v1.17.3+k3s1

StatusBay

...

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