Neuerungen in iTop 3.0

Frühjahrsputz

Mit der neuen Version präsentiert sich die freie und quelloffene ITSM-Software iTop in einem vollständig überarbeiteten Gewand. Dabei hat der Anbieter nicht nur das Aussehen, sondern auch die Funktionsweise einiger häufig genutzter Features überarbeitet. Das Ergebnis: Weniger Klicks, höhere Effizienz und ein Benutzerinterface, das an die heutigen Standards von Webapplikationen angepasst wurde. Wir haben vom Hersteller vorab einen Einblick in die Alphaversion bekommen.
Wiederkehrende Abläufe in der IT sind einerseits zeitraubend, eignen sich andererseits aber ideal für eine Automatisierung. Im März-Heft beleuchtet ... (mehr)

Im Jahr 2010 gründeten drei ehemalige Mitarbeiter von Hewlett Packard gemeinsam das Unternehmen Combodo. Während ihrer Zeit bei HP entwickelten sie den ersten Prototyp von iTop – einer Software, deren Ziel das pragmatische Managen von Configuration Items und Tickets im Unternehmen ist. Über die Jahre hinweg kamen viele neue Funktionen hinzu; bereits existierende Mechanismen wurden ausgebaut und den Prozessen von ITIL angepasst. Obwohl ursprünglich als Tool zum IT-Service-Management für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert, haben Projekte in Deutschland und Frankreich in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass iTop auch im Enterprise-Umfeld ein Weg für die Implementation von ITIL sein kann. Mit der Plus-Produktfamilie steht für den DACH-Raum eine ITIL-zertifizierte iTop-Variante zur Verfügung.

Funktionale Änderungen vs. UI

In der Vergangenheit betrafen neue Feature-Releases und Änderungsmöglichkeiten im Kern meist den funktionalen Bereich: Automatische Abhängigkeitsanalysen zwischen CIs, ReST-API, Synchronisationsautomatisierung mit anderen Systemen und die Implementierung des offenen Standards "Object Query Language", um einfach komplexe Abfragen auf der CMDB auszuführen. Allerdings lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass insbesondere das UI des Backends – also der Bereich, in dem die Verwalter der CMDB arbeiten – über die Jahre deutlich zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat.

Neben einem überquellenden Hauptmenü auf der linken Seite (in der Standardinstallation sind allein etwa 70 Funktionen über dieses Menü zugänglich) war ein wesentlicher Kritikpunkt, dass das alte UI für Formulare nicht konsequent auf AJAX setzte. Das bedeutete, dass jedes Mal ein vollständiger Reload einer Seite nötig war, selbst wenn der Admin beispielsweise nur ein Attribut an einem Objekt verändern wollte. Klickorgien waren so vorprogrammiert. Auch der

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