Universal Print für Windows 10

Drucken ohne Grenzen

Auch im Jahr 2021 ist das papierlose Büro noch keine Realität und die Anwender kommen nicht umhin, gelegentlich Dokumente zu drucken. Gleichzeitig sind immer weniger Nutzer an festen Arbeitsplätzen im Büro aktiv, sondern arbeiten von zu Hause oder von unterwegs. Sind deren Clientrechner nicht mehr Teil der Verwaltung im Active Directory, muss die IT neue Wege finden, Drucker bereitzustellen. Für Windows 10 bietet Microsoft dazu Universal Print.
Mitarbeiter wie auch die Unternehmensleitung setzen die Verfügbarkeit von IT-Diensten längst als selbstverständlich voraus. Ungeplante Ausfälle sind deshalb ... (mehr)

Im Büroalltag vor der Pandemie verwendeten die Mitarbeiter im Büro Drucker, die die IT mit dem Deployment von Patches, der richtigen Software und Druckerzuweisungen versorgte. Diese bekannten Werkzeuge der IT eignen sich aber immer weniger, wenn deutlich mehr Mitarbeiter von zu Hause arbeiten und ihre Computer nicht Mitglieder des Active Directory sind. Hier muss der Admin dafür sorgen, dass die Mitarbeiter die richtigen Drucker in ihrer Nähe finden.

Drucken aus der Cloud

Microsoft stellt für Hybrid-Cloud-Bestrebungen neben der Synchronisation von Objekten mit der Cloud die Option bereit, Daten und Ressourcen über Connectoren zu veröffentlichen. Die Connector-Architektur ist dabei so ausgelegt, dass der Connector im internen Netzwerk "nahe" der Ressource, etwa einer Webanwendung oder eines Druckerservers, läuft und über eine ausgehende HTTPS-Verbindung zur Cloud die Kommunikation bewerkstelligt.

Der ausgehende HTTPS-Kanal hilft, Firewall-Einstellungen oder Veröffentlichungen im Unternehmensnetzwerk zu umschiffen. Die Cloud übernimmt dann die Veröffentlichung, das Rechtemanagement sowie das Single Sign-on (SSO) für die vom Connector bereitgestellten Ressourcen. So auch bei Universal Print: Sie installieren den Connector einmalig auf einem Duckserver, der einen oder mehrere Drucker verwaltet und verbinden und veröffentlichen so die Drucker in Azure AD (AAD), sodass Windows-10-Clients sie über die AAD-Integration finden.

Die Anforderungen für Universal Print sehen wie folgt aus: Die Windows-10-Rechner müssen mindestens die Version 1903 unterstützen und Ihrem AAD-Tenant zugehören. Außerdem brauchen Sie für diesen Tenant Global-Admin-Berechtigungen für das Setup und entweder Global- oder Printer-Administrator-Berechtigungen für die Verwaltung, den Druckerserver und die Drucker. Der Druckerserver muss nicht zwingend ein Windows-Server sein, im kleineren

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