Tobit david3

Marke Eigenbau

Ein Kollaborationsserver nur für die lokale Nutzung ist im Cloudzeitalter fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. Doch gerade bei der Unternehmenskommunikation sind Clouddienste oft gesetzlich nicht möglich oder aus anderen Gründen unerwünscht. Für Aufbau und Betrieb einer
lokalen E-Mail-Umgebung steht mit Tobit david3 eine Alternative zu Exchange bereit. Im Test werfen wir einen Blick auf die Administration und den david-Client, um zu schauen, ob david3 vor Ort seine Stärken ausspielt. Das war aufgrund fehlender Dokumentation jedoch nicht so einfach.
Die Zusammenarbeit in Unternehmen steht seit anderthalb Jahren auf dem Kopf. Entsprechend groß sind die Herausforderungen für die IT-Abteilungen. In der ... (mehr)

Fast alle E-Mail-Dienste scheinen aktuell in die Cloud zu ziehen, doch david3 bleibt seinem Motto "Ask your Server" treu und hält auch weiterhin alle Daten lokal. Den E-Mail-Server entwickelt die Tobit Software GmbH aus Ahaus als Weiterentwicklung von FaxWare seit 1997. Dabei hat sich über die Jahre eine nahezu unerschöpflicher Funktionsumfang aufgebaut. Alles, was ein Team benötigt, soll dabei direkt bereitgestellt werden – egal ob Chat, Echtzeitkommentare zu E-Mails, Telefonie, Videokonferenzen, Termin- und Aufgabenplanung, Fax oder SMS.

Verankert im Dateisystem

Tobit david3 basiert auf einer Client-Server-Infrastruktur. Der Server ist das zentrale Element, er verwaltet sämtliche Nachrichten und sonstige Daten. Dabei lagern die Daten in einer hierarchischen Baumstruktur im Dateisystem inklusive sämtlicher E-Mails und Benutzerinformationen. Datenbanken, wie von Exchange bekannt, kommen nicht zum Einsatz. Während der Installation wird zwar auf Wunsch ein Microsoft-SQL-Server-Express eingespielt, dieser dient aber ausschließlich dem Speichern der Indizierungsdaten.

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