PowerShell Crescendo

Neue Harmonien

PowerShell Crescendo erlaubt, Befehle anderer Shell-Umgebungen in PowerShell-Cmdlets und -Module umzuwandeln und sie mit allen Vorteilen und dem Komfort der PowerShell-Umgebung zu nutzen. So lassen sich derartige Befehle in die Pipeline geben oder mit Parametern steuern. Wie Admins eine Crescendo-Umgebung aufsetzen und diese dann für Linux nutzen, zeigt dieser Workshop.
Auch kleine Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen in Sachen IT. Doch oft haben sie verhältnismäßig weniger Budget und Personal zur Verfügung, um ... (mehr)

Crescendo ist derzeit als Technical Preview verfügbar und alle hier besprochenen Vorgehensweisen können sich mit dem nächsten Release ändern. Da ein einmal heruntergeladenes Crescendo-Paket und die von ihm generierten Wrapper jedoch ohne Internetverbindung funktionieren, lässt sich Ihre Umgebung durch Nicht-Einspielen von Updates beziehungsweise Nicht-Neutranspilieren der Wrapper stabil halten.

Einrichtung der Crescendo-Arbeitsumgebung

Crescendo arbeitet in einem zweistufigen Prozess: Vor der Nutzung eines Kommandozeilenwerkzeugs müssen Sie einen Wrapper mit der Crescendo-Arbeitsumgebung und einer oder mehreren JSON-Steuerungsdateien transpilieren. Ist dies erfolgreich, erhalten Sie ein gewöhnliches PowerShell-Modul, das Sie in so gut wie allen PowerShell-Versionen verwenden können. Diese zweigeteilte Vorgehensweise zeigt sich auch in den Systemanforderungen, denn für das Erzeugen eines auf Crescendo basierenden Pakets benötigen Sie die PowerShell in Version 7.0 und die Ausführung der Module erfolgt dann in der Windows PowerShell 5.1 oder der PowerShell 7.0.

Für diesen Workshop nutzen wir eine Windows-10-Workstation. Ärgerlicherweise enthält sie von Haus aus die PowerShell in Version 5. Rufen Sie deshalb [1] auf, wo Sie ein GitHub-Repository finden, in dem Microsoft die aktuelle stabile Version der PowerShell zur Verfügung stellt. Derzeit ist dies die Datei "PowerShell-7.1.4-win-x64.msi", die Sie installieren und die PowerShell 7 starten.

Möchten Sie unterschiedliche PowerShell-Versionen auseinanderhalten, bietet sich die Abfrage $PSVersionTable an. Beachten Sie, dass die so erzeugte Tabelle eine Gruppe von Attributen mit verschiedenen Datentypen zurückliefert. Nutzen Sie die Inhalte der Tabelle mit einem Skript, erlaubt PowerShell das gezielte Ansprechen einzelner Felder via »$PSVersionTable.PSVersion« .

Für das

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