Puppet hilft VMs und Dienste in Azure zu installieren und zu verwalten

24.01.2014

Mit einem Modul des freien Konfigurationsmanagement-Tools Puppet lassen sich Dienste und Services in der Azure Cloud bereitstellen. 

Mit dem Schlagwort "Cloud OS" versucht Microsoft seine Vision eines übergreifenden Systems flexibler IT-Dienste zu erfassen, das lokale Installationen von Windows Server 2012 R2 und die Azure Cloud überspannt. Für den Anwender soll es damit keine Rolle mehr spielen, wo die Services laufen, die er für seine Arbeit braucht, egal ob im Büro oder mobil unterwegs. Auch für den Administrator soll das "Cloud OS" keinen Zusatzaufwand bedeuten, denn mit den passenden Verwaltungs-Tools lassen sich Dienste nach Bedarf von der lokalen in die public Cloud migrieren und umgekehrt.

Bei der Bereitstellung von Diensten und VMs in der Azure Cloud hilft ein Modul für das Konfigurationsmanagement-Tool Puppet, das Microsoft letzten Monat vorgestellt hat. Derzeit eignet sich das Puppet-Modul dafür, virtuelle Maschinen mit Linux oder Windows zu installieren, SQL-Datenbanken bereitzustellen und Netzwerkeinstellungen zu konfigurieren. Eine neue VM der Entwickler-Version von Ubuntu 14.04 stellt beispielweise der folgende Puppet-Aufruf zur Verfügung:

puppet azure_vm create --management-certificate PEM/PFX-Datei \
--azure-subscription-id=Azure-ID \
--image b39f27a8b8c64d52b05eac6a62ebad85__Ubuntu-14_04-LTS-amd64-server-20140122.1-alpha2-en-us-30GB \
--location 'west europe' \
--vm-name VM-Name \
--vm-user Benutzername \
--password Passwort \
--puppet-master-ip Puppet-Master

Zu finden ist das von MS Opentech entwickelte Modul im Puppetforge-Repository unter http://forge.puppetlabs.com/msopentech/windowsazure. Es ist wie Puppet in Ruby geschrieben und setzt unter anderem das Ruby-Azure-Modul voraus.

Weitere Informationen zu "Cloud OS", Azure und Windows Server 2012 R2 bietet die TechNet Library kostenlos in Form von Tutorials und Videos.

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