CNCF hievt CoreDNS in den Graduation-Level

28.01.2019

CoreDNS ist als viertes Projekt der Cloud Native Computing Foundation graduiert. Mit diesem höchsten ihrer Reifegrade anerkennt die Organisation technische Reife wie weite Verbreitung des DNS-Servers.

Die Cloud Native Computing Foundation hat das erste Projekt verkündet, das sich in diesem Jahr neu zu ihren bisherigen "Graduation"-Projekten Kubernetes, Prometheus und Envoy gesellt: CoreDNS ist nach Einschätzung der Unterorganisation der Linux Foundation ein schneller, flexibler und moderner DNS-Server, der in Cloud-nativen Umgebungen zudem mit automatischer Service-Discovery glänzt. Zudem zeichnet er sich durch eine rückwärtskompatible, erweiterbare Integration mit Kubernetes aus, weshalb er seit Release 1.13 des Container-Orchestrierungs-Tools auch offiziell als dessen Default-DNS empfohlen wird. Darüber hinaus könne der Server innerhalb von hybriden Cloud-Umgebungen mit AWS via AWS Route53 und etcd für eine native Cloud-Integration genutzt werden und sei der Support für Google Cloud DNS bereits in Planung.

 

Das Projekt wurde im März 2016 vom damaligen Google-Mitarbeiter Miek Gieben gestartet, um die technischen Grenzen existierender DNS-Server zu überwinden und einen generischen DNS-Server zu erschaffen, der sich mit mehreren Backends wie etcd, Consul und Kubernetes austauschen kann. Aktuell zählt das Projekt über 100 Entwickler, 16 aktive Betreuer sowie zahlreiche Referenz-Anwender, die den DNS-Server inner- wie außerhalb von Kubernetes produktiv nutzen. Dazu zählen Bose, Hellofresh, Skyscanner, SoundCloud, Trainline und Zalando.

 

Nach erfolgreicher Absolvierung der Reifestadien "Sandbox" (ab 2017) und "Inkubator" (ab Februar 2018) hat CoreDNS nun auch die erfolgreiche Erfüllung sämtlicher Kriterien belegt, welche die CNCF für das Graduation-Level stellt.

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