Citrix kauft RingCube

18.08.2011

Citrix hat RingCube, einen führenden amerikanischen Anbieter von Personalisierungslösungen für virtuelle Desktops übernommen.

Mit dem Kauf, über dessen Details keine Einzelheiten bekanntgegeben worden, will Citrix seine Infrastruktur für virtuelle Desktops (Citrix XenDesktop) weiter aufwerten. Die zugekaufte Technologie soll es ermöglichen die beiden vorherrschenden Implementierungsmodelle für virtuelle Desktops zu vereinen. Dabei handelt es sich einmal um ein "Dedicated VDI" getauftes System, bei dem für jeden Nutzer ein separates Image seines individuellen Desktops an zentraler Stelle vorgehalten wird, was sehr flexibel, aber auch verhältnismäßig teuer ist. Zum anderen gibt es die Variante "Pooled VDI", bei der Betriebssystem- und Anwendungsimages getrennt gespeichert und erst bei Benutzung kombiniert werden. Das ist billiger, aber weniger flexibel. Die Lösung von RingCube, die Citrix jetzt erworben hat, führt beide Ansätze zusammen: Dabei existiert für jeden Nutzer eine virtuelle Festplatte mit seinen Einstellungen und Daten und gleichzeitig ein einziges Image für  gemeinsam nutzbare Software. So kann jeder Nutzer beispielsweise ein zentral hinterlegtes Windows mit eigener Konfiguration booten.

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