CoreOS: minimalistisches Linux für Container

31.07.2013

Ein neues Projekt arbeitet an einer Linux-Distribution für Clouds und virtuelle Maschinen. 

Unter dem Namen "CoreOS" arbeiten Entwickler nach eigenen Worten einem "Linux für die Container-Welt". Dabei handelt es sich um eine extrem abgespeckte Linux-Variante, die im wesentlichen nur aus einem Kernel und Systemd besteht. Darüber hinaus soll die Root-Partition nur lesbar sein, um die Konsistenz des Systems zu gewährleisten. 

Anwendungen lassen sich auf diesem System in Linux-Containern mit LXC installieren, womit die Isolation der damit realisierten Dienste gewährleistet ist. Als Management-Software für die Container setzen die CoreOS-Entwickler auf das ebenfalls recht neue Docker. Eine Komponente namens Etcd sorgt dafür, dass sich die Konfiguration über mehrere Server hinweg verteilen lässt. Darüber hinaus unterstützt Etcd auch Service Discovery. Welcher Knoten die maßgeblichen Daten besitzt, bestimmte CoreOS über eine Implementierung des Konsens-Algorithmus Raft.

Wer CoreOS ausprobieren möchte, kann sich auf der Website für eine Alpha-Version anmelden, die vermutlich die Distribution fertiger Images beinhaltet, die auf einer Vielzahl von Plattformen betrieben werden können, nämlic Amazon EC2, Rackspace Cloud, Digital Ocean, Linode, Azure, Softlayer, physische Server von Hetzner, OVH, OpenStack, Virtualbox, KVM, Xen, VMware und echter Hardware. Alternativ können sich Interessierte auch den Quellcode herunterladen, selber bei der Entwicklung mitmischen und eigene Images von CoreOS erzeugen. 

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