Cybercrime wird teurer

15.10.2013

Die HP-Studie "Cost of Cyber Crime" ermittelt einen Kostenanstieg um 16 Prozent gegenüber 2012. Im Mittel dauert die Beseitigung von Angriffsfolgen 22 Tage und kostet 352.500 Euro. Versorger, Finanzdienstleister und Technologieunternehmen erleiden größeren Schaden als Unternehmen anderer Branchen.

Cyberkriminalität kostet deutsche Unternehmen im Schnitt 5,7 Millionen Euro pro Jahr - ein Anstieg von 830.000 Euro oder 16 Prozent gegenüber 2012. Das geht aus der aktuellen Ausgabe der jährlichen Studie "Cost of Cyber Crime" hervor, die das Ponemon Institute im Auftrag von HP durchgeführt hat. Damit liegt Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz zwei hinter den USA, wo Cyberangriffe Unternehmen und Behörden im Schnitt 8,7 Millionen Euro pro Jahr kosten. Auf den weiteren Plätzen folgen Japan, Frankreich und Großbritannien mit 5,0, 3,9 und 3,5 Millionen Euro.

Im Schnitt verzeichnete jedes untersuchte Unternehmen im vergangenen Jahr 1,3 erfolgreiche Angriffe pro Woche - ein Anstieg von 21 Prozent gegenüber 2012. US-Unternehmen registrierten wöchentlich sogar zwei erfolgreiche Angriffe. Die höchsten Kosten verursachen in Deutschland Cyberangriffe von Insidern, Denial-of-Service- und Phishing-Attacken. Zusammen verursachen diese drei Angriffstypen 50 Prozent aller Kosten, die pro Unternehmen und Jahr durch Cyberkriminalität entstehen. Schadcode und Botnetze spielen hingegen eine nachgeordnete Rolle: Im internationalen Vergleich werden deutsche Unternehmen am wenigsten durch diese Angriffsmethoden attackiert.

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