Defizite beim Desaster Recovery

14.05.2012

Eine Studie des Backup-Herstellers Acronis hat jetzt ergeben, dass viele Unternehmen ihre Daten nach einem Ausfall nicht wiederherstellen könnten, insbesondere nicht in virtualisierten Umgebungen.

Dem Acronis Global Disaster Recovery Index 2012 zufolge glauben lediglich 53 Prozent der befragten Industrieunternehmen, dass sie im Katastrophenfall Daten schnell wiederherstellen können.Fast die Hälfte (45 Prozent) sieht den Grund in zu geringen Budgets, 11 Prozent erklären, dass sie für Backup und Disaster Recovery überhaupt nichts investieren. In der Folge herrscht oft ein Wildwuchs diverser Tools vor, mehr als ein Drittel setzen drei oder mehr Programme für die Datensicherung ein.

Einen weiteren großen Stolperstein bildet die Virtualisierung:  Über ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hat mindestens 50 Prozent seiner Server im Produktivbetrieb bereits virtualisiert. Für die nächsten zwölf Monate prognostizieren die Industrieunternehmen hier eine weitere Steigerung um 30 Prozent. Trotz dieses Wachstums kommt das Thema Datensicherung dabei aber zu kurz: Nahezu 40 Prozent der Interviewten führen bei virtuellen Servern nur unregelmäßige oder lediglich monatliche Backups durch.

Ähnlich sieht es bei Cloud-Lösungen aus: An 94 Prozent der Industrieunternehmen wollen Cloud-Angebote innerhalb der nächsten zwölf Monate nutzen. Über die Hälfte (53 Prozent) geht davon aus, dass Cloud-Lösungen zu reduzierten Betriebskosten beitragen. Aber 29 Prozent haben noch überhaupt keine Offsite-Backup-Strategie.

 

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