Deutscher Servermarkt schwächelt

14.01.2014

Der deutsche Server-Markt ist im Hinblick auf den Umsatz stärker geschrumpft als der westeuropäische Markt: IDC beobachtet im dritten Quartal 2013 einen erheblichen Rückgang von 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Umsatz der Server-Hersteller in Westeuropa ist im 3. Quartal 2013 um 6,6 Prozent (in Euro gemessen) im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gesunken. Insgesamt konnte ein  Umsatz von 1,6 Milliarden Euro erzielt werden. 381.370 Server-Einheiten wurden im dritten Quartal ausgeliefert, das entspricht einem negativen Jahreswachstum von 7,4 Prozent. Der Umsatz des deutschen Non-x86-Marktes ist gar um 34,1 Prozent gefallen, was zum Teil auf Migrationen zu x86 zurückzuführen ist. Der starke Rückgang des Umsatzes auf der Non-x86-Seite ist vor allem auf die Schwäche des Marktes für EPIC und RISC-Systeme sowie Midrange UNIX-Systeme zurückzuführen, was auch stark saisonal bedingt ist. Der Non-x86-Markt ist weiterhin sehr stark von wenigen großen Aufträgen zur Hardware-Erneuerung geprägt.

Für das Kalenderjahr 2013 erwartet IDC, dass in Westeuropa insgesamt 1,6 Millionen Server-Einheiten ausgeliefert werden, und dass das Volumen in 2014 auf 1,7 Millionen moderat um etwa 5 Prozent ansteigen wird. Für Deutschland erwartet IDC 333.200 Server-Einheiten für 2013 und einen Anstieg um 3,5 Prozent auf 345.000 in 2014.

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