Docker-Container: Xen und Hyper werden Partner

24.07.2015

Um Docker auf dem Xen-Hypervisor zu betreiben, arbeitet das Xen-Projekt mit der chinesischen Firma Hyper zusammen. 

Das Xen-Projekt und die chinesische Firma Hyper haben eine Partnerschaft geschlossen, um die Nutzung von Docker-Containern zu vereinfachen und sicherer zu machen. Dazu sollen die Docker-Container auf dem Xen-Hypervisor laufen. Der sogenannte HyperKernel, der Docker-Funktionalität bietet, wird dazu auf Xen gestartet. Weil jede Docker-Instanz von einem Hypervisor kontrolliert wird, kann Hyper auf die übliche Linux-Containertechnologie wie LXC, Cgroups, Namespaces und den Docker-Daemon verzichten. 

Laut der Ankündigung ist Hyper auf Xen reif für den Produktionseinsatz, da Xen einerseits schon seit Jahren ausgereift ist und praktisch eingesetzt wird und andererseits die nötige Funktionalität bietet, etwa Anbindung an Software Defined Storage, Software Defined Networking und Live-Migration. 

Nach Aussagen des Xen-projekts lassen sich Docker-Anwendungen mit Hyper und Xen in weniger als einer Sekunde booten. Auch der Speicherverbrauch für einen Xen/Docker-Container ist mit etwa 30 MByte minimal. Außer Xen unterstützt Hyper, das als freie Software zur Verfügung steht, auch den Linux-Kernel-Hypervisor KVM

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